Anke Feuchtenberger ist seit den Neunzigerjahren Comiczeichnerin. Ihr Band „Genossin Kuckuck“ erschien 2023 und wurde die erste Graphic Novel, die in der Kategorie Belletristik für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde. Am Montag, 23. September, ist sie nun zu Gast in der Stadtbücherei Weimar. Um 19.30 Uhr liest sie aus ihrem Erfolgswerk und gibt Einblick in ihre Arbeit in einem Werkstattgespräch. Moderiert wird der Abend von Autor Stefan Petermann.

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Mehr als zehn Jahre arbeitete Anke Feuchtenberger an dem Werk mit dem Arbeitstitel „Ein deutsches Tier im deutschen Wald“, was später der Untertitel zum grafischen Roman „Genossin Kuckuck“ werden sollte. Das Buch ist eine autobiografische Bilderzählung, die den Bogen über eine Kindheit im fiktiven vorpommerschen Dorf Pritschitanow der 1960er-Jahre bis zur Privatisierung von Volkseigentum in den 1990ern spannt. Anke Feuchtenberger erzählt darin von Kerstin, die durch den Tod ihrer Großmutter in ihre alte Heimat zurückkehrt und von den Erinnerungen und den Bewohnern nicht mehr losgelassen wird. Dabei wird es fantastisch: Hermaphroditen, Kannibalen und Geschöpfe, die weder Tier noch Pflanze sind, kommen vor.
Karten für die Lesung gibt es in den Tourist-Informationen in Weimar, Bad Berka, Erfurt und Jena sowie an der Abendkasse.




