Die Bankgeschäfte der VR-Bank in Weimar werden ab sofort mit sauberem Solarstrom betrieben. Sie hat zwei Photovoltaikanlagen auf den eigenen Bankgebäuden in der Dingelstedtstraße sowie in der Hegelstraße in Betrieb genommen, die diese mit selbst produziertem sowie CO₂-freiem Strom versorgen, teilte das Unternehmen mit. Beide Anlagen würden über den Jahresverlauf voraussichtlich genug Strom erzeugen, um den Eigenbedarf zu großen Teilen zu decken.
Eigentlich war nur ein Dach an der Reihe
Ausgangspunkt der Investition sei die Notwendigkeit gewesen, das Dach des historischen Hauptstellengebäudes in der Dingelstedtstraße neu zu dämmen und abzudichten. Zuletzt sei es Mitte der 1990er-Jahr grundhaft saniert worden. „Neue Materialien zur Abdichtung des Flachdachs und eine bessere Dämmung standen ohnehin auf unserer Bauplanung für das Gebäude“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende Martin Wagner.
Bei dieser Gelegenheit seien die notwendigen Bauarbeiten mit der Installation einer PV-Anlage kombiniert worden. „Wir reduzieren damit den CO₂-Fußabdruck unserer Bank und werden gleichzeitig noch besser unserem Anspruch gerecht, nachhaltig und generationengerecht zu agieren“, so Martin Wagner.
Angesichts der positiven Erfahrungen mit dieser Maßnahme erfolgte zeitnah die Installation und Inbetriebnahme einer weiteren PV-Anlage auf dem benachbarten VR-Bank-Gebäude in der Hegelstraße. Beide Anlagen konnten vor dem Jahreswechsel in Betrieb genommen werden.
Die Anlagen würden sich in den kommenden Jahren zügig amortisieren und der Bank gleichzeitig planbare und stabile Energiekosten ermöglichen, ergänzte Vorstandsmitglied Michael Galander. „Überdies verschafft sich die Bank eine gewisse Versorgungssicherheit, wenn Strompreise schwanken sollten oder die Stromversorgung beeinträchtigt wäre.“
Erste Sonnentage sorgen bereits für viel Strom
Die PV-Anlagen mit insgesamt knapp 70 Kilowattpeak Leistung und Speichern von knapp 30 Kilowattstunden hätten den Strombedarf der Bank an den ersten Sonnentagen 2025 vollständig gedeckt und dürften damit im Jahresverlauf deutliche Überschüsse produzieren. Diese gehen ins örtliche Stromnetz.

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Besonderheit: Das Gebäude in der Dingelstedtstraße steht unter Ensembleschutz, das in der Hegelstraße ist ein Einzeldenkmal. „Neben den ausführenden Handwerksbetrieben sind wir insbesondere der Stadt Weimar dankbar, dass die Installation der PV-Anlagen auf beiden denkmalgeschützten Gebäuden genehmigt wurde. Wir interpretieren dieses Signal auch als Ansporn, Tradition, Kultur und Zukunft sinnvoll miteinander zu verbinden“, so Michael Galander.
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red




