Mit großer Mehrheit hat die Hochschulversammlung der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ am Montag eine neue Kanzlerin gewählt: Die Politologin Maren Brechtefeld (50) tritt ihr Amt am 1. Juli an. Aktuell wirkt sie laut Presseinformation noch als Kanzlerin der Hochschule Flensburg.

Persönlichkeit und Qualifikation überzeugen

Der Vorsitzende der Hochschulversammlung und Hochschulratsvorsitzende Rüdiger Nolte sagte zur Wahl: „Frau Brechtefeld hat sich der Hochschulversammlung überzeugend präsentiert – sowohl als Persönlichkeit als auch von ihrer fachlichen Qualifikation her. Ich bin mir sicher, dass sie der Hochschule sehr guttun wird. Die Aufgaben der Kanzlerin sind sehr herausfordernd, aber Frau Brechtefeld bringt einen großen Erfahrungsschatz mit, um diese Aufgaben kommunikativ und empathisch zu meistern.“

Lindig hebt Kompetenz und offene Art hervor

„Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Arbeit mit Frau Brechtefeld, die ab 1. Juli das Leitungsteam der Hochschule für Musik als Kanzlerin verstärken wird“, ergänzte Hochschulpräsidentin Anne-Kathrin Lindig. Sie sei überzeugt, dass Maren Brechtefeld „mit ihrer Kompetenz und offenen Art dazu beitragen wird, die Hochschule in eine stabile und sichere Zukunft zu begleiten“.

Alle leben unter dem Dach der Musik

„Weimar ist eine wunderschöne Stadt mit unglaublich viel Kultur“, hob die designierte Kanzlerin Maren Brechtefeld hervor. Sie sei sehr gespannt auf neue Aufgabenfelder mit anderen Schwerpunkten. „Persönlich freue ich mich sehr über das in mich gesetzte Vertrauen. An der Hochschule leben alle unter dem Dach der Musik: Das finde ich einen sehr attraktiven Leitgedanken.“ Wichtig sei ihr, ein moderner, gut ausgestatteter Lehr- und Forschungsstandort zu sein. „Der Hochschule kommen zudem wichtige Rollen als Transfergeberin in die Gesellschaft und als attraktive Arbeitgeberin zu.“

Von der Bankkauffrau zur Kanzlerin

Geboren und aufgewachsen in Schleswig-Holstein, absolvierte Maren Elisabeth Brechtefeld zunächst eine Ausbildung zur Bankkauffrau. Im Anschluss studierte sie Politikwissenschaft mit den Nebenfächern Volkswirtschaftslehre und Geschichte in Kiel. Dort sowie zeitweise am Institut für Weltwirtschaft habe die neue Kanzlerin in verschiedenen Mitarbeiter-, Lenkungs- und Leitungsfunktionen ihre Erfahrungen in unterschiedlichen universitären Aufgabenfeldern erweitern können. Schließlich sei sie 2018 von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät in Kiel als Geschäftsführung an die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät gewechselt und sei 2023 zur Kanzlerin der Hochschule gewählt worden.

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red