Wer regelmäßig zum Lesen, Lernen oder Recherchieren ins Studienzentrum der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek kommt, wird es bemerkt haben: An vielen Ecken wurde gebaut. Pünktlich zum 20. Jahrestag der Eröffnung des Studienzentrums am 4. Februar sind die Neuerungen der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Neue Flächen in der HAAB
Festrede und Vorstellung der neuen Flächen der Herzogin Anna Amalia Bibliothek.© Maik Schuck

Für Nutzerinnen und Nutzer ist das Studienzentrum nun deutlich moderner. Mit knapp einer Million Euro wurde unter anderem die Leselounge umgestaltet, Gruppenarbeitsplätze angelegt und der Bücherkubus mit Veranstaltungstechnik ausgestattet. In einer neu geschaffenen digitalen Werkstatt sollen 3D-Anwendungen gezeigt werden. Auch das WLAN ist endlich schneller und zuverlässiger.

Neue Flächen in der HAAB
Baureferentin Katrin Junge (links) und Projektleiterin Claudia Streim stellen die Neuerungen vor.© Maik Schuck | Maik Schuck

Suchsysteme mit Karteikarten und veraltete Bibliothekstechnik wie Mikrofiche-Geräte sind in das Untergeschoss umgezogen. Das Bauvorhaben ist Teil der Agenda 2020, mit der die Klassik-Stiftung Weimar ihre Bestände dauerhaft sicher und ihre Sammlungen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich machen will.

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Noch laufen einige Umgestaltungsarbeiten im Studienzentrum. Spätestens bis 8. Mai sollen die letzten Handgriffe sitzen, wenn die Ausstellung „Teuflisch! Mephisto in der Bibliothek“ zu Faust-Themenjahr eröffnet wird. Sie zeigt den medialen Weg von Mephistopheles zur ikonischen Figur.

Neue Flächen in der HAAB
Claudia Streim (links) stellt die neuen Gruppenarbeitsplätze vor.© Maik Schuck | Maik Schuck