• Wahlbriefe müssen bis zum 20. Februar vor Leerung in den Briefkasten eingeworfen werden, um rechtzeitig anzukommen. Alternativ können sie während der Öffnungszeiten der Verwaltungen abgegeben oder am Wahlsonntag bis 18 Uhr in die betreffenden Briefkästen geworfen werden.
  • Drei Tage vor der Wahl sind in Apolda, Bad Sulza und der Ilmtal-Weinstraße bereits mehr als die Hälfte der Wahlbriefe eingetroffen. Die Post stellt auch am Wahlsonntag zu. In den Briefwahlstellen kann noch bis zum 21. Februar direkt und vorab gewählt werden.
  • Zwei Änderungen bei Wahllokalen: Wählerschaft der Werner-Seelenbinder-Schule wählt diesmal im Appartementhaus, in Oberreißen in der Feuerwehr.

Briefwahl-Endspurt: Die Deutsche Post weist darauf hin, dass Wahlbriefe für eine funktionierende Briefwahl am Donnerstag, dem 20. Februar in die Postbriefkästen eingeworfen werden müssen, um sicher bis zum Wahlsonntag in den jeweiligen Stadt- und Gemeindewahlbüros anzukommen. Doch auch, wenn das nicht gelungen ist, gibt es noch verschiedene Möglichkeiten, ihn erfolgreich loszuwerden.

Denn daneben ist weiterhin möglich, die roten Wahlbriefe während der Öffnungszeiten der Stadt- und Gemeindeverwaltungen selbst dort abzugeben oder sie bis 18 Uhr am Sonntag, dem 23. Februar in den Briefkasten der jeweiligen Verwaltungen zu werfen. In Apolda am Rathaus und am Schloss, in Pfiffelbach in Willerstedter Straße 1 und in Bad Sulza am Rathaus am Markt 1.

So viele haben schon per Brief abgestimmt

Bislang sind drei Tage vor der Wahl von 1050 herausgeschickten Briefwahlunterlagen schon mehr als 750 zurückgekommen, verrät der geschäftsleitende Beamte Ronny Funk von der und für die Landgemeinde Ilmtal-Weinstraße. In Bad Sulza seien laut Wahlleiterin Simone Polster von 1318 verschickten Briefwahlunterlagen am Mittwochabend bereits 1120 Wahlbriefe zurückgekommen. Von den 3730 Menschen, die in Apolda per Brief wählen wollen, fehlen noch 600 Rückläufer, berichtet Wahlleiterin Nicole Rost. Die Post stelle auch am Sonntag nochmal zu.

Auch praktisch: Direkt wählen in der Briefwahlstelle

500 Personen haben in Apolda bereits Briefwahl an Ort und Stelle gemacht. Denn in den Briefwahlstellen kann auch – ohne vorheriges Beantragen von Briefwahlunterlagen – sofort und vor dem Wahlsonntag persönlich gewählt werden. Bei dieser Möglichkeit werden die Briefwahlunterlagen nach Vorlage des Wahlscheins und Ausweis unmittelbar ausgegeben und dann kann es schon, je nach Betrieb mit oder ohne Wartezeit, in die Wahlkabine ans Kreuzchen machen gehen. In der Briefwahlstelle in Apolda, im Rathaus Bad Sulza und der Gemeindeverwaltung Ilmtal-Weinstraße geht auch das noch am Donnerstag bis 18 Uhr und am Freitag, den 21. Februar bis 15 Uhr.

Besonderes Wahllokal in Apolda

Noch eine spannende Information zur Wahl verrät Nicole Rost. Diesmal sei das Wahllokal am Schloss als repräsentatives Wahllokal ausgewählt worden, dessen Zahlen zum Wahlverhalten im Nachgang der Bundestagswahl in die statistische Auswertung einfließen werden.

Änderungen bei Wahllokalen in Apolda und Oberreißen

Die Wählerinnen und Wähler, die traditionell in der Werner-Seelenbinder-Schule wählten, sind zum Wählen diesmal ins Appartementhaus geladen. Auch das ursprünglich geplante Wahllokal in der Ortschaft Oberreißen der Landgemeinde Ilmtal-Weinstraße kann wegen des noch andauernden Umbaus nicht für die Bundestagswahl genutzt werden. Gewählt wird am Sonntag, dem 23. Februar nun nicht im Saal, sondern im Vereinsraum der Feuerwehr in der Pfiffelbacher Straße 20. Die Gemeindeverwaltung habe entsprechende Hinweise an den Gebäuden ausgehangen.