Gebannter Blick an den Sternenhimmel

Zu gleich zwei Beobachtungsprojekten heißen das Friedrich-Schiller-Gymnasium und der Verein „Sterngucker“ alle Interessierten am Samstag, dem 29. März, in der Sternwarte und im Planetarium der Schule willkommen. Anlass für das kostenlose Angebot bieten die bundesweiten Astronomietage. Zunächst stehen während der partiellen Sonnenfinsternis von 11.30 bis 12.30 Uhr auf dem Schulhof des Schillergymnasiums Sonnenteleskope für die Öffentlichkeit zur Verfügung (natürlich nur bei Sonnenschein). Am Abend werden dann ab 19 Uhr im Schillergymnasium Beobachtungen in der Sternwarte, Vorführungen im Planetarium und verschiedenen Vorträge für Kinder und Erwachsene angeboten. red

Verschwundenen Denkmälern auf der Spur

Auf eine Spurensuche nimmt der Freundeskreis des Stadtmuseums Interessierte am Donnerstag, dem 27. März, ab 16 Uhr mit. Vom Buchenwaldplatz aus widmet sich eine etwa zweistündige öffentliche Stadtführung mit Museumsdirektor Alf Rößner dem Thema „Anmerkungen zu Weimars verschwundenen Denkmälern (unter Berücksichtigung vorhandener Monumente).“ Vorgestellt werden die einst noch vielfältigere Denkmallandschaft Weimar sowie die Gründe für das Verschwinden mancher Monumente aus dem „Weimarer Skulpturengarten“. Dazu zählen Kriegszerstörungen, Bilderstürmerei nach politischen Zäsuren oder Unverständnis gegenüber historischen Zeugnissen. Die Teilnahme ist kostenfrei. red

Ettersburger Gespräch über den 8. Mai

Im nächsten Ettersburger Gespräch am Dienstag, dem 25. März, ab 19 Uhr diskutiert Peter Hoeres den „8. Mai im Geschichtsbild der Deutschen“. Hoeres lehrt Neueste Geschichte an der Universität Würzburg, ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundeszentrale für politische Bildung sowie der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Derzeit leitet er ein Projekt zur globalen Aufarbeitung von Diktaturvergangenheiten. 2024 erklärte Peter Hoeres seinen Austritt aus dem Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands mit der Begründung, dieser positioniere sich nicht klar genug gegen den Antisemitismus während des Krieges in Israel und Gaza. Karten zu 12 Euro können unter http://www.schlossettersburg.de reserviert werden. red

Abendvortrag zum Königsgrab von Seddin

„Die „Halle des Königs? Aktuelle Ausgrabungen im direkten Umfeld des Königsgrabes von Seddin“ sind am Dienstag, 25. März, ab 19.30 Uhr das Thema beim Abendvortrag des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie im Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens. Referent ist Immo Heske, der Eintritt frei. Mit dem Fundort Seddin in der Prignitz sind für die jüngere Bronzezeit in Mittel- und Nordeuropa herausragende archäologische Funde verbunden. Bedeutsam ist die Konzentration herausragender Objekte und Inventare, die aufs Engste mit dem monumentalen Grabhügel des „König Hinz“ verknüpft sind. Besondere Aufmerksamkeit erregte dort ein Großbau von 31 Metern Länge und knapp 10 Metern Breite ‒ Steineinbauten und mächtige Wandgräbchen lassen an eine repräsentative „Halle“ denken. red

DNT-Foyergespräch über die Folgen der Bundestagswahl

„Die Bundestagswahl 2025 und die Zukunft der Demokratie“ sind am Mittwoch, dem 26. März, ab 20 Uhr Thema des nächsten Foyergesprächs des DNT Weimar und des Jenaer Teilinstituts des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt. Mit besonderem Fokus auf Thüringen und die Herausforderungen für die Demokratie sprechen bei freiem Eintritt mit entsprechender Zählkarte Sabine Berninger vom Flüchtlingsrat Thüringen, Demokratie- und Digitalexperte Thorsten Thiel von der Uni Erfurt sowie ein Vertreter des Bündnisses „Auf die Plätze Erfurt“. red

Autorentreff mit Wolfgang Haak und Regina Jarisch

Einen Autorentreff mit den Weimarer Lyrikern Wolfgang Haak und Regina Jarisch bietet die Literarische Gesellschaft am Mittwoch, dem 26. März, ab 17 Uhr in der Literatur-Etage (Eckermann-Buchhandlung) an. Er richtet sich an alle Autorinnen und Autoren, die ihre Manuskripte in offener, geselliger und konstruktiver Atmosphäre miteinander diskutieren möchten. Im Zentrum stehen Lyrik und Kurzprosa, nicht aber längere Texte. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter info@literarische-gesellschaft.de erbeten. red

Weimarer Verlag stellt neues Programm vor

Unter dem Titel „Unterwegs auf der Europastraße“ stellt am Dienstag, dem 25. März, ab 18 Uhr in der Buchhandlung „Die Eule“ am Frauenplan der Weimarer Verlag Friedrich Mauke seine Neuerscheinungen vor. Zu Gast wird die ukrainische Autorin Tamara Duda (Kyjiw) sein. Ihr Buch „Donezk Girl“ ist neu in der Edition Europastraße des jungen Verlags erschienen.

Täglich

Der Newsletter für Weimar

Alle wichtigen Informationen aus der Klassikerstadt Weimar, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Die Bücherschau findet zum ersten Mal in dieser Form statt. Dazu Verleger André Störr: „Wir wollen als junger Weimarer Verlag auch in unserer Heimatstadt wahrgenommen werden. Deshalb laden wir das Weimarer Publikum ein, unser Programm zu entdecken.“

Seit 2021 werden im Verlag Bücher veröffentlicht. Gegründet in Jena, ist der von André Störr und seiner Frau Christine betriebene Verlag im vergangenen Jahr nach Weimar umgezogen. Den Schwerpunkt des Programms bildet zeitgenössische Literatur aus den Ländern Osteuropas. Mit der Edition Europastraße hat der Verlag dafür eine besondere Reihe begründet, die der Europastraße E40 quer durch Europa folgt. Veröffentlicht werden in dieser inzwischen auf sechs Bände angewachsenen Reihe ausschließlich Werke von Schriftstellerinnen.

Jüngster Band ist „Donezk Girl“. Der Roman erzählt vom Schicksal einer jungen Frau im Frühjahr 2014 im ukrainischen Donezk, als die Stadt unter russische Besatzung geriet. Bei seinem Erscheinen in der Ukraine im Jahr 2019 wurde der Roman schnell zum Bestseller, war „BBC Book of the Year 2019“ und wird vom Ukrainischen Buchinstitut zu den 30 wichtigsten ukrainischen Romanen der Gegenwart gezählt. red