Kieler Start-up beliefert Weimarer Bäcker

Außerhalb der Öffnungszeiten einkaufen beim Bäcker – das ist im Weimarer Ortsteil Ehringsdorf möglich. Die Bäckerei und Konditorei Heinemann hat dafür einen Verkaufsautomaten angeschafft, an dem es dienstags bis freitags von 13 bis 19 Uhr und Samstag von 11 bis 19 Uhr frisches Backwerk gibt. Sonntag und Montag ist sie geschlossen, wie das Geschäft auch. Angeboten wird all das, was nicht gekühlt werden muss, also Brot, Brötchen, Kleingebäck und Kuchen.

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Nach eigenen Angaben bäckt die Familie Heinemann in Ehringsdorf bereits in der achten Generation seit 1780. Inhaber Felix Heinemann war auf der Suche nach einem neuen Vertriebswagen und ist dabei auf die sogenannten Marktboxen eines Kieler Start-up gestoßen. Die Anschaffung lohne sich, weil dadurch auch das Problem des Personalmangels im Handwerk umgangen wird. Die Marktbox ist bereits seit gut einem Jahr bei Heinemanns in Betrieb und wurde jetzt durch eine neuere Anschaffung ersetzt. Der Verkaufsautomat werde gut angenommen und sorge durchweg für positive Reaktionen bei den Kunden, meint Felix Heinemann.

va

Staatskapellen-Nachwuchs präsentiert sich

Bei der nächsten Kammermusik-Matinee der Staatskapelle Weimar am Sonntag, 13. April, um 11 Uhr im DNT-Foyer stellen sich die sechs Akademistinnen des Orchesters dem Publikum vor. Die jungen Instrumentalistinnen spielen an diesem Vormittag ein vielseitiges Programm mit Werken von Ludwig van Beethoven, Camille Saint-Saëns, Mark Glentworth, Claude Debussy und Reinhold Glière, in dem ein Streichquartett auf Harfe und Perkussion trifft. Bei dem Konzert unter der Überschrift „Auf zu neuen Ufern!“ sind Diana Kostadinova und Sarah Köster (Violinen), Sujin Kim (Viola), Jiyeon Lee (Violoncello), Gwenaëlle Le Meignen (Harfe) und Ayumi Hoshi (Schlagwerk) zu erleben. Für die Kammermusik-Matinee am Sonntag gibt es noch Karten.

red

Slam-Poetry-Star mit erstem Stand-up-Programm

„Killin it softly“ ist das erste Stand-up-Programm von Friedrich Herrmann, der von Jena aus die deutsche Poetry-Slam-Szene erobert hat. Jetzt macht er vor allem Comedy. Wenn er am Freitag, 11. April, 20 Uhr, ins Mon Ami kommt, widmet er sich der ostdeutschen Jugend – genauer genommen den Jungs aus dem Osten, die ihre Jugend zwischen Antifa-Demos und Neo-Nazi-Schlägern verbringen. Deutscher als Friedrich Herrmann kann man eigentlich kaum heißen, und er lässt eine Show erwarten, die wie ein Panzer über das Publikum rollt. Doch „hier wird wenig gebrüllt, stattdessen gibt es charmanten Humor und witzige, persönliche Geschichten. Es gibt aufs Maul, aber sanft“, meint der Comedian. „Hier wird zärtlich zerschmettert. Mit einem Lächeln zerlegt. Soft gekillt.“

red

Debatte über Verkehr in Weimar

Das nächste Weimar-Forum nimmt sich den Verkehr in Weimar als Thema vor. „Wie gestalten wir die Mobilität in unserer Stadt?“ ist das Thema am Donnerstag, 24. April, um 19.30 Uhr im Haus der Weimarer Republik. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln – diskutiert werden soll, wie die verschiedenen Verkehrsträger miteinander in Einklang gebracht werden. Welche Maßnahmen sind erforderlich, um die notwendige Mobilität in Weimar zu sichern? Besprochen wird das von Bau- und Verkehrsdezernentin Claudia Kolb (SPD), Wido Hamel von der Bauhaus-Universität Weimar und Stefan Heibuch, Geschäftsführer des Logistikunternehmens Heilog-Transporte. Die Moderation übernimmt Hartmut Kaczmarek.

Der Eintritt ist frei. Interessierte melden sich an unter veranstaltungen@hdwr.de

red

Nachwuchsmusiker mit internationalem Repertoire

Das internationale Büro der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar lädt zum dritten „World Wide Weimar“-Konzert ein. Die Veranstaltung am Donnerstag, 10. April, um 19 Uhr im Festsaal Fürstenhaus soll die Vielfalt und Tiefe klassischer Musik in einem interkulturellen Kontext demonstrieren. Die Konzertreihe bietet internationalen Studierenden eine Bühne. Zu Gehör bringen sie vietnamesische Volksmusik für Gitarre, eine Arie von Georges Bizet, ein selbst komponiertes Lied von Yuna Rusanova sowie Musik aus Südkorea. Zudem wird im Rahmen des Konzerts ein Projekt zur „Choro“-Musik Brasiliens vorgestellt.

red

Lange Nacht der Hausmusik in Weimar

Zum Auftakt der Thüringer Bachwochen startet am Freitag, 11. April, in Thüringer Städten die Lange Nacht der Hausmusik. Auch in Weimar öffnen wieder viele musikalische Haushalte ihre Türen für Zuhörerinnen und Zuhörer. Um 18 Uhr musizieren Kinder und Erwachsene im Gemeindezentrum der Neuapostolischen Kirche (Ernst-Thälmann-Straße 9). Gleichzeitig wird in die Notenbank eingeladen zu Musik für Violine und Violoncello von Erwin Schulhoff, Maurice Ravel und Bohuslav Martinu. Um 19 Uhr geht es in der Luthergasse 1 weiter bei Ebba Wachler, die Klaviermusik von Bach, Beethoven und Brahms wiedergibt.

Das „Duo Klassik Weimar“ spielt zeitgleich in der Notenbank Werke von Bach und Beethoven. Bei Familie Tannhäuser in der Cranachstraße 43 erklingt um 19 Uhr und noch einmal um 20.30 Uhr vokale Hausmusik im Quintett. Das Erbprinzen-Trio und das Schrägstrich-Ensemble bringen derweil in der Hummelstraße 2a (Familie Böcking) barocke und romantische Kammermusik zu Gehör. Hausmusik für alle Sinne, „von Bach bis Blues“, wird um 19 Uhr in der Trinitatis-Kirche in Legefeld gespielt. Freunde und Gemeinde der Christengemeinschaft Erfurt und Weimar musizieren ab 20 Uhr gemeinsam in der Rollgasse 2 bis 6. Venus Van Dora laden um 20 und 22 Uhr zu alternativen Stone- und Grunge-Klangwelten in den Bandprobenraum im Hinterhof der Erfurter Straße 33.

red

Gedenken in der Kromsdorfer Straße

An die Opfer der Luftangriffe auf Weimar vor 80 Jahren wird mit einer Gedenktafel an der Ecke Kromsdorfer Straße/Andersen-Straße erinnert. Weimar hatte bei mehreren Luftangriffen insgesamt rund 1.600 Bombentote zu beklagen. Das Bündnis gegen Rechtsextremismus eine neue Informations-Tafel erarbeitet, die am Freitag, 11. April, um 12.30 Uhr enthüllt wird. Dazu sprechen Buchenwald-Gedenkstättenleiter Jens-Christian Wagner, Historiker Harry Stein sowie Vertreter der Stadt.

red

Intelligente Straßenbeleuchtung wird installiert

Aktuell erneuert die Stadt Weimar die Straßenbeleuchtung mehrerer Straßen. In der Max-Liebermann-Straße von der Wilhelm-Bode-Straße in Richtung des Einkaufsmarktes in der Rainer-Maria-Rilke-Straße sowie an der Fußgängerinsel in der Berkaer Straße zum Tierheim wird auf Solarleuchten umgestellt. Eine erdverkabelte Beleuchtung sei dort nicht wirtschaftlich, heißt es aus dem Rathaus.

Bei Einsetzen der Dämmerung wird für drei Stunden mit 100 Prozent Leuchtkraft eingeschaltet. Anschließend wird die Leuchtstärke auf 10 Prozent reduziert. Durch eingebaute Bewegungsmelder wird die Leistung der Leuchte beim Erkennen einer Bewegung auf 100 Prozent gesteigert. Die Umstellung der Lampen erfolgt durch eine Wanderbaustelle. Der Radweg in der Berkaer Straße wird dadurch zeitweise schmaler. Auch der Gehweg der Liebermann-Straße ist von Tiefbauarbeiten betroffen.

red

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Mit dem Lastenrad durch halb Deutschland

Lennart Schaefer ist schon seit seiner Jugend umtriebig in der Buchbranche. Das verbindet er mit seiner Liebe fürs Radfahren im Projekt „LiteradTour“. In diesem Jahr fährt er von der Leipziger Buchmesse im März bis zur Frankfurter Buchmesse im Oktober über 8000 Kilometer mit dem Lastenrad als Buchbotschafter durch ganz Deutschland. Am Donnerstag und Freitag, 10. und 11. April, macht er dabei Halt in Weimarer Buchhandlungen, spricht in Schulen über Bücher und kommt mit Autorinnen und Autoren ins Gespräch.

red