„Die Stadt freut sich sehr auf die Veranstaltung, das wird eine große Geschichte, einfach großartig.“ Das sagte Bürgermeister Ralf Kirsten im Vorfeld des diesjährigen Film- und Serienfestivals „TeleVisionale“, das vom 1. bis 5. Dezember erstmals in Weimar stattfindet. Im Vorfeld hat ein Teil der Festivalmacher die Stadt besucht und sei vom Lichthaus-Kino mit seinem besonderen Charme ebenso begeistert gewesen wie von der Technik in der Weimarhalle, dem Hauptveranstaltungsort des Festivals.

In Weimar werden sechs bedeutende Preise vergeben

Mit dem Umzug von Baden-Baden nach Weimar verbunden ist, dass die „TeleVisionale“ ihren Wettbewerb um vier neue Preiskategorien ergänzt, teilte das Festival mit. Neben dem Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und dem Deutschen Serienpreis werde auch ein MDM-Debütpreis für die beste Regie-Debütleistung des Jahres in Fernsehen und Streaming ausgelobt, ferner ein MDM-Filmgewerkepreis für innovative Leistungen einer Produktion aus Kino, Fernsehen oder Streaming sowie ein Jugendfernseh- und ein Kinderserienpreis.

Ausgezeichnet werden die besten deutschsprachigen Serien und Fernsehfilme

„Wir freuen uns, dass wir heute den Einreichungsstart zu gleich vier weiteren Preiskategorien für die ,TeleVisionale‘ 2025 bekannt geben dürfen. Gesucht werden natürlich wieder die besten deutschsprachigen Serien und Fernsehfilme, doch wir ergänzen unseren Wettbewerb ab sofort. Damit wird die ,TeleVisionale‘ immer mehr zu einem Best of-Festival der deutschsprachigen Fernseh- und Streaminglandschaft“, betonte der künstlerische Leiter Urs Spörri.

Weimarer Jugendliche können in der Jury mitwirken

Für den Jugendfernsehfilmpreis wird es vor Ort in Weimar eine Jugendjury geben, die die eingereichten Filme bewertet. Das sagte die Weimarer Kinder- und Jugendbeauftragte Sina Solaß. Zum Mitmachen sei über die Schulen geworben worden. Dort seien ab September Workshops geplant, um die Jugendlichen auf ihre Jury-Arbeit vorzubereiten.

Goldener Spatz flattert doppelt in Weimar mit

Der Preis wird nach Angaben des Festivals in Kooperation mit dem Goldenen Spatz vergeben und zeichne qualitativ hochwertige, fiktionale deutschsprachige Fernsehfilmproduktionen ab einer Länge von 70 Minuten aus, die sich an Jugendliche ab 14 Jahren richten – oder an Erwachsene, aber für Jugendliche relevante Themen behandeln.

Der Kinderserienpreis wird ebenfalls in Kooperation mit dem Goldenen Spatz vergeben und geht über Deutschland hinaus. Prämiert werden qualitativ hochwertige, fiktionale Serien-Produktione, die auch aus Österreich und der Schweiz eingereicht werden können und sich an Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren richten.

Alle Wichtige für Festival-Einreichungen

Wettbewerbsbeiträge können ab sofort online und je nach Preis bis zum 27. April beziehungsweise 27. Juni eingereicht werden unter www.televisionale.de. Dort finden sich auch Details zu den einzelnen Regularien. Die Bekanntgabe der Nominierten aller Kategorien erfolge im September. Die Preisvergabe erfolge nach den jeweiligen Juryentscheidungen am 5. Dezember tagsüber für den Jugendfernsehfilm- und den Kinderserienpreis, für alle anderen Preise am Abend während der Preisverleihung im Deutschen Nationaltheater.

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Die „TeleVisionale“ ist das bedeutendste Festival für den deutschsprachigen Fernsehfilm und für die deutschsprachige Serie. Auch 2025 werden prominente Gäste und eine Jury mit Größen aus Schauspiel, Kultur und Medien erwartet. red