Er ist aus der Denstedter Kirche nicht wegzudenken und hat die dortige Orgel nach über 100 Jahren „Dornröschenschlaf“ 1980 zu neuem Leben erweckt. Seit vier Jahrzehnten spielt Michael von Hintzenstern sie mittlerweile und ist deshalb der diesjährige Preisträger des Alexander-Wilhelm-Gottschalg-Preises, den der Landkreis Weimarer Land verleiht.

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Benannt ist der Preis nach dem thüringischen Kantor Gottschalg. Gottschalg war Organist, Komponist und später auch Herausgeber einer Musik-Zeitschrift namens Urania, der vom Komponisten Franz Liszt besonders geschätzt wurde.
Orgelkonferenzen und Liszt-Orgel in Denstedt
Der diesjährige Preisträger fand über den Namensgeber des Preises, der er nun erhielt, zudem heraus, dass Franz Liszt und der Tiefurter Kantor Alexander Wilhelm-Gottschalg „Orgelkonferenzen“ und Privatkonzerte veranstalteten und sich die Denstedter Peternell-Orgel somit offiziell „Liszt-Orgel“ nennen darf.

Seit 1981 organisiert Michael von Hintzenstern Konzerte in Denstedt, die nicht nur die lokale Gemeinschaft zusammenbringen, sondern auch Musikaffine aus der Umgebung anziehen. Die Veranstaltungen seien ein fester Bestandteil des hiesigen kulturellen Lebens und eine Plattform für berührende Darbietungen, so der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Gottweis, in der Laudatio.
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Nicht nur als leidenschaftlicher Organist, der mehrere Konzerte im Jahr spielt und organisiert, sondern auch als Kurator der Stadt- und Dorfkirchenmusiken seit 1992 wurde von Hintzenstern ausgezeichnet. Er trage dazu bei, die Vielfalt und den Reichtum der Kirchenmusik zu fördern und zu bewahren.

Weiterhin habe er sich in der Vergangenheit in besonderer Weise für die Restaurierung der Orgel und der Kirche eingesetzt. Durch sein Engagement und Netzwerk waren mehrere Restaurationen der Orgel möglich, die allesamt zu ihrem bemerkenswerten Klang beitrugen.





