Faust im Film in Weimars Mon-Ami-Kino
Welchen Preis sind wir bereit, für unsere Träume, Wünsche, Ziele und Erfolge zu zahlen? Wie kann unser Umgang mit dem Bösen, dem „Teuflischen“ in der Welt aussehen? Die Filmreihe „Faust drauf!“, die bis 3. Juli jeden Donnerstag im Weimarer Kino mon ami läuft, nähert sich dem Motiv des Teufelspaktes cineastisch an. Die breite Filmauswahl reicht vom Stummfilm der Weimarer Republik bis hin zum modernen Hollywood-Thriller. Nach jeder Vorstellung finden spannende Filmgespräche mit Experten aus den Bereichen Medien- und Filmwissenschaft, Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Kulturwissenschaft statt. Den Auftakt macht am Donnerstag, 5. Juni, ab 18 Uhr die Vorstellung des Films „Faust – Eine deutsche Volkssage“ mit einer Live-Klavierbegleitung. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit Jürgen Müller, Professor für Kunstgeschichte an der TU Dresden, statt. red
Erinnerungen an Thomas Mann in Weimar
Anlässlich des 150. Geburtstages und des 70. Todestages Thomas Manns im Jahr 2025 widmet die Weimarer Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek dem Literaturnobelpreisträger ein facettenreiches Veranstaltungsprogramm. Unter dem Leitmotiv „Wo ich bin, ist die deutsche Kultur“ wird in Kooperation mit der Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek Leben, Werk und politisches Wirken Thomas Manns beleuchtet. Drei Veranstaltungen in der Reihe „Übersetzen! Das ‚Schreiber-Sofa‘ im Bücherkubus der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek“ bilden den Abschluss des Thomas-Mann-Jahres in Weimar.
Im Jahr 1955 war Thomas Mann ein letztes Mal in Weimar zu Besuch. Damals hielt er eine viel beachtete Rede im Deutschen Nationaltheater. Peter Gülke, Dirigent und einer der führenden Musikwissenschaftler und Musikschriftsteller, konnte die Festwoche miterleben. Im Gespräch mit Hellmut Seemann, Jurist, Germanist und ehemaliger Präsident der Klassik Stiftung Weimar, erinnert er sich am Freitag, 6. Juni, ab 18 Uhr im Studienzentrum der Bibliothek an die Atmosphäre bei Manns Auftritt. Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist frei. red
Neue Erzählreihe startet erst im Juli
Der Start der neuen Weimarer Veranstaltungsreihe „Ovid erzählt“ muss wegen einer Terminüberschneidung kurzfristig von Freitag, 6. Juni, auf den 4. Juli verschoben werden. Unter diesem Titel will die Erzählerin Petra Venzke jeden ersten Freitag im Monat zu einem Erzählabend ins Studienzentrum der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek einladen. Im Zentrum stehen die Metamorphosen des römischen Dichters Ovid – über 200 Geschichten von Göttern, Menschen, Tieren und Pflanzen im Wandel. Die Auftaktveranstaltung widmet sich der Geschichte von Persephone, die zwischen Licht und Unterwelt lebt. Jeder Abend beleuchtet eine andere Erzählung – und das Publikum entscheidet, welche Geschichte als Nächstes folgt. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen. red
Doppelkonzert mit zeitgenössischer Musik
Unter dem Titel „Silent Sound“ bieten die Weimarer Frühjahrstage, das Festival für zeitgenössische Musik“, am Freitag, 6. Juni im Mon Ami am Goetheplatz ein doppeltes Konzerterlebnis. Das Ensemblekollektiv Connect entwickelte in diesem Jahr ein neues Konzertformat. In intensiven Probenphasen entstand ein experimentelles Konzept, das in zwei Varianten umgesetzt wird: Zwei Ensembles spielen gleichzeitig – in getrennten Sälen auf unterschiedlichen Ebenen. Die beiden Konzertdurchläufe finden kurz hintereinander statt, um 19.30 und um 21.15 Uhr, sodass das Publikum jeweils die Möglichkeit hat, beide Ensembles einmal live und einmal über Funkkopfhörer zu erleben. red
Arno Funke stellt bei „unartig“ aus
Als Kaufhaus-Erpresser „Dagobert“ ging er in die deutsche Kriminal- und Mediengeschichte ein. Allerdings: „Ich mag sie nicht mehr hören, die alte Geschichte“, sagt Arno Funke. Unter eben diesem Titel eröffnet die Weimarer Galerie „unartig“ in der Windischenstraße am Freitag, 6. Juni, um 19 Uhr eine Ausstellung. Die Schau lässt Funke als Grafiker und Karikaturist erleben, der einen Gutteil seiner neuen Bekanntheit etwa auf die von ihm gestalteten Titelblätter des „Eulenspiegel“ gründet. Die Ausstellung ist bis zum 4. Juli zu sehen. red
Konzert erinnert an Holocaust-Überlebende
„The String Company“ verbindet ihre Musik – von Weltmusik über Klezmer, Balkan bis Chansons – mit einem engagierten Einsatz für eine lebendige Erinnerungskultur. Am Freitag, 6. Juni, um 19.30 Uhr, endet die Ausstellung „Ich pflanze einen Flieder für dich“ in der Weimarer Jakobskirche am Rollplatz mit einem besonderen Abend:
Das Ensemble „The String Company“ verabschiedet die Ausstellung mit einem Konzert, in dem Lieder im Gedenken an Überlebende des Holocaust erklingen.
Aribert Janus Spiegler, Fotograf der Ausstellung, liest aus dem bewegenden Buch „Ich pflanze einen Flieder für dich“ von Laura Hillman, die als Hannelore Wolff zu den wenigen Überlebenden von Schindlers Liste zählt.
Sie gehörte zu den Menschen, die im Mai 1942 in der Viehauktionshalle in Weimar festgehalten wurden, um sie am darauffolgenden Tag in die polnischen Konzentrations- und Vernichtungslager abzutransportieren.
Der Eintritt zum Abend in der Jakobskirche ist frei, um eine Spende wird gebeten. red
Sommerliches Chorkonzert am Goethegymnasium
Zum diesjährigen Sommerkonzert seiner Chöre hat das Weimarer Goethegymnasium für Freitag, 6. Juni, um 18 Uhr in seine Aula an der Amalienstraße eingeladen. Einlass ist ab 17.30 Uhr. Es singen der Kinderchor „Die Ameisenkinder“ sowie der Konzertchor. Die Chöre haben eine bunte Mischung aus Liedern und Musikstücken vorbereitet. Der Eintritt ist frei. red
Exzellenzkonzert in Weimars Fürstenhaus
Die diesjährigen Deutschland-Stipendiaten der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar präsentieren sich in einem gemeinsamen Exzellenzkonzert. In einem bunten Programm erklingen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart über Franz Schubert und Richard Strauss bis zu Kurt Weill. Das Publikum darf sich am Freitag, 6. Juni, um 18 Uhr im Festsaal des Fürstenhauses auf Arien und Duette, Solostücke für Akkordeon, Gitarre und Klavier, Sätze aus einer Violinsonate, einem Flötenquartett und einem Klarinettenquintett, eine rhythmische Bewegungsperformance und vieles mehr freuen. Der Eintritt zum Konzert ist frei. red
Führung durch Weimars Rathaus
Wer einen Blick in die Räume des historischen Weimarer Rathauses am Markt werfen und zudem Infos zum Haus, seiner Geschichte und seiner aktuellen Nutzung haben möchte, hat dazu wieder Gelegenheit. Oberbürgermeister Peter Kleine lädt Interessierte am Freitag, 6. Juni, von 15 bis 16.30 Uhr zur nächsten Führung durch seinen Amtssitz ein.

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In dem rund 90-minütigen Rundgang, dem letzten vor der Sommerpause, werden die wichtigsten Räumlichkeiten gezeigt, etwa der große Festsaal, das Trauzimmer, der Kleine Sitzungssaal oder das Büro des Oberbürgermeisters. Für alle Kunstinteressierten dürften auch die Bilder und Installationen von Werken aus 30 Jahren Internationales Atelierprogramm der Stadt Weimar und der ACC Galerie sehenswert sein. Sie komplettieren das im Jahr 2022 fertig sanierte und wiedereröffnete historische Rathaus. Außerdem gibt es auch Informationen zum Glockenspiel im Rathausturm – auch wenn dieser für größere Gruppen nicht zugänglich ist. red
Kindergartenfest in Sachsenhausen
Der evangelische Kindergarten „Unterm Regenbogen“ in Sachsenhausen feiert an diesem Freitag, 6. Juni, sein 20-jähriges Bestehen in diakonischer Trägerschaft. Um 15 Uhr beginnt das Kindergartenfest. Pfarrerin Charlotte Reinhold wird dort eine Andacht halten, Bürgermeister Thomas Heß (CDU) zudem ein Grußwort sprechen. Das Kinderprogramm für die Knirpse bietet unter anderem eine Bastelstraße, eine Tombola, Gelegenheit zum Goldschürfen, Kinderschminken, Haarsträhnen färben, Glitzertattoos und Ballonmodellage. Für Kaffee und Kuchen, Imbiss und Getränke ist außerdem gesorgt. red
Rockkonzert im Baumbachhaus
Die Rockband „Cover me“ ist am Freitag, 6. Juni, um 19 Uhr in der Remise des Kranichfelder Baumbachhauses zu Gast. Die 2019 gegründete Band, in der zwei Musiker namens Baumbach im Baumbachhaus dabei sind, interpretiert Oldies von CCR bis hin zu Rock von AC/DC. Neben dem Pfingsttanz besteht im Geburtshaus des Heimatdichters Rudolf Baumbach auch die Möglichkeit zur Besichtigung der aktuellen Sonderausstellung „Naturelle – Farben der Natur“ mit Aquarellen von Bettina Albrecht. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Kulturarbeit in Kranichfeld sind aber willkommen. red





