Ettersburger Gespräch: Zehn Jahre „Wir schaffen das“
Im Rahmen der Reihe „Ettersburger Gespräche“ spricht an diesem Dienstag (26. August) die Frankfurter Islamwissenschaftlerin Susanne Schröter über die Flüchtlingspolitik der vergangenen Dekade. Unter dem Titel „Der entgrenzte Staat. Zehn Jahre: Wir schaffen das“ analysiert die Professorin ab 19 Uhr im Weißen Saal von Schloss Ettersburg die Folgen der massiven Zuwanderung seit 2015. Schröter vertritt die Meinung, dass die Zuwanderung nach Deutschland auf einer permanenten Regelverletzung basiere und die Politik nun gegensteuern müsse, um die staatliche Kontrolle über das Migrationsgeschehen zurückzugewinnen. Denn das Übermaß habe die deutsche Gesellschaft destabilisiert und überfordert.

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Susanne Schröter ist Professorin am Institut für Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Vorstandsmitglied des „Deutschen Orient-Instituts“ und Senatsmitglied der „Deutschen Nationalstiftung“. Tickets für den Abend kosten 12 Euro und sind über www.schlossettersburg.de buchbar.
Konzert im Liszt-Haus: Junges Klaviertalent Emir Ilgen
Mit der neuen Reihe „Piano Professionals“ fördert die Klassik Stiftung Weimar gemeinsam mit der Hochschule für Musik Franz Liszt junge Pianistinnen und Pianisten. An diesem Dienstag (26. August) tritt um 19.30 Uhr Emir Ilgen im Liszt-Haus auf. Der mehrfach ausgezeichnete Künstler präsentiert auf dem historischen Bechstein-Flügel Werke von Beethoven und Ravel. Die Konzertreihe soll als Sprungbrett für Nachwuchstalente dienen, die am Beginn einer internationalen Karriere stehen.
Theater unter freiem Himmel: „Sei vorsichtig mit der Axt“
Das „Konsortium Luft und Tiefe“ gastiert vom 27. bis 31. August im Garten des Deutschen Bienenmuseums in Weimar. Das Stück „Sei vorsichtig mit der Axt“ spielt mit der Macht von Geschichten – zwischen Wahrheit, Lüge und poetischem Chaos. Die Vorstellungen beginnen täglich um 20 Uhr und dauern rund zwei Stunden inklusive Pause. Karten sind ab 15 Euro im Vorverkauf bei der Tourist-Information Weimar erhältlich. Bei Regen wird der Abend in den Festsaal des Museums verlegt.
Sommerkino „Cinefeel“ im Gaswerk Weimar
Im Rahmen vom Kunstfest Weimar lädt das Gaswerk Weimar zur Open-Air-Kinoabendreihe „Cinefeel“ ein. Gezeigt werden Filme, die sich intensiv mit Nähe, Wut, Liebe, Angst und Mut auseinandersetzen – immer mit dem Anspruch, nicht nur zu berühren, sondern auch Fragen an unsere Zeit zu stellen. Begleitet wird das Programm von Gästen aus Film und Regie.
Los geht es am Mittwoch (27. August) um 20 Uhr mit dem vielfach ausgezeichneten Jugenddrama „Close“, das die Geschichte einer innigen Freundschaft erzählt. Am Donnerstag folgt der Dokumentarfilm „Hi, AI – Liebesgeschichten aus der Zukunft“, der den Blick auf emotionale Beziehungen zwischen Mensch und Maschine richtet. Am Freitag steht der Horrorfilm „Schlaf“ auf dem Programm – ein düsteres Werk über Generationstraumata, für das Regisseur Michael Venus im Anschluss zum Gespräch ins Gaswerk kommt. Den Abschluss bildet am Samstag das Sozialdrama „Kriegerin“ über eine junge Frau in der rechtsextremen Szene – mit anschließendem Filmgespräch mit Hauptdarstellerin Alina Levshin. Alle Vorführungen beginnen jeweils um 20 Uhr auf dem Gelände vom Gaswerk Weimar.
Gesprächskreis für trauernde Eltern in Weimar
Einen Ort für Austausch und Halt bietet das Sophien- und Hufeland-Klinikum gemeinsam mit dem ambulanten Hospizdienst des Trägerwerks Soziale Dienste (TWSD). Eltern, die während oder kurz nach der Schwangerschaft ein Kind verloren haben, können sich einmal im Monat treffen. „Wir wollen der Trauer einen Raum geben, zum Gespräch ermutigen, uns über Trauerrituale austauschen, die Namen der verstorbenen Kinder benennen und Trauerphasen thematisieren“, sagt Klinikseelsorgerin Dorothea Heller als eine der Initiatorinnen des Gesprächskreises. Der nächste Termin ist am Mittwoch (27. August) um 18 Uhr in den Räumen des TWSD, Schwanseestraße 1 in Weimar. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Einwohnerversammlung in Niedergrunstedt
Die Bürgerinnen und Bürger von Niedergrunstedt sind am Mittwoch (27. August) von 18 Uhr bis 19.30 Uhr in den Vereinssaal im BGH/Hofatelier eingeladen. Auf Vorschlag des Ortsteilbürgermeisters Kai Stodollik sollen unter anderem folgende Themen behandelt werden: Erneuerung Wasseranschluss vom Brunnen am Friedhof, die Dach-Erneuerung der Schulscheune und der Glasfaser-Ausbau. Außerdem geht es um die Rechte und Pflichten von Hundehaltern. Eine offene Fragerunde für Bürger ist ebenfalls vorgesehen.
Telekom baut Mobilfunk im Weimarer Land aus
Mit einem zusätzlichen Antennenstandort verbessert die Deutsche Telekom die Netzabdeckung im Weimarer Land. Nach Unternehmensangaben habe sich die Flächenabdeckung mit mobilem Internet im Landkreis auf 97 Prozent verbessert. Die Versorgung der Haushalte mit schnellem Mobilfunk steige ebenfalls auf nahezu 100 Prozent. Besonders entlang der Bahnstrecke Halle–Erfurt soll die Versorgung vom neuen Sendepunkt profitieren. Der Konzern betreibt nach eigenen Angaben im Weimarer Land jetzt 55 Standorte. In den kommenden drei Jahren sollen weitere zwei Standorte hinzukommen. Zusätzlich plant das Unternehmen, neun Mobilfunkstandorte mit LTE oder 5G zu erweitern.
red




