Doppeltes Babyglück im Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar: Die Zwillinge Arne und Malte haben als 15. Zwillingspaar in diesem Jahr im Klinikum das Licht der Welt erblickt – ein wenig früher als geplant, aber in besten Händen. Die Eltern Carla Pfeiffer und Daniel Klose sind überglücklich über die Geburt ihrer beiden Söhne.

Geburt war gut geplant – aber am Ende kam alles anders

Bereits früh stand für die Familie aus dem Landkreis Sömmerda fest: Die Geburt soll im Sophien- und Hufeland-Klinikum stattfinden – aufgrund des guten Rufes der Geburtsklinik und der Spezialisierung des Hauses auf Risikoschwangerschaften und Mehrlingsgeburten. Ab der 30. Schwangerschaftswoche wurde Carla Pfeiffer regelmäßig im Weimarer Klinikum begleitet. In einem ausführlichen Gespräch mit Oberärztin Cathleen Heinemann wurde die Geburt sorgfältig geplant. Danach kam die werdende Mutter im Zwei-Wochen-Rhythmus zu Kontrolluntersuchungen in die Klinik.

Zwillinge lagen quer im Bauch und mit Po nach unten

„Einer der Zwillinge lag quer, der andere mit dem Po nach unten – eine spontane Geburt war ausgeschlossen“, berichtet die Mutter. Ein geplanter Kaiserschnitt war vorgesehen, doch dann kam alles anders: In der 35. Woche platzte überraschend die Fruchtblase. Arne und Malte mussten früher als geplant geholt werden. Carla Pfeiffer hat den Kaiserschnitt gut überstanden: Bereits unmittelbar nach der Geburt konnte sie ihre Kinder in die Arme schließen, und nur wenige Stunden später stand sie schon wieder auf.

Babys kommen in Weimarer Klinik gemeinsam in ein Wärmebettchen

Bei der Geburt war Arne 53 Zentimeter groß und wog 2444 Gramm, sein Bruder Malte maß 51,5 Zentimeter und brachte zarte 2375 Gramm auf die Waage. In den ersten Tagen nach der Geburt benötigte Malte etwas Unterstützung mit zusätzlichem Sauerstoff. Beide Jungen wurden liebevoll im Wärmebettchen versorgt – ganz bewusst gemeinsam, damit sie sich gegenseitig spüren konnten, und keiner allein war.

Arne und Malte müssen in Weimar noch an Gewicht zulegen

Die ersten Tage nach der Geburt verbrachten die Eltern gemeinsam im Familienzimmer der Geburtshilfe, in enger Nähe zu ihren Kindern, die wenige Meter entfernt auf der Neonatologie, also auf der Station für Früh- und kranke Neugeborene, lagen. Inzwischen ist Carla Pfeifer mit ihren Söhnen auf der Neonatologie gemeinsam untergebracht, wo sie vom ärztlichen und pflegerischen Team betreut wird. Die Chefärztin der Kinderklinik, Kristin Kipp, zeigt sich mit der Entwicklung der Kleinen zufrieden: „Beide Jungen können inzwischen ihre Körpertemperatur selbst halten und benötigen kein Wärmebettchen mehr. Sie bleiben nur noch wenige Tage bei uns, um beim Trinken sicherer zu werden und etwas an Gewicht zuzulegen.“

Kleine Helena ist jetzt zu Hause die große Schwester

Die Babys werden zu Hause bereits sehnsüchtig erwartet. Ihre große Schwester Helena (6), die gerade eingeschult wurde, freut sich riesig auf ihre Brüder. Bei ihren Besuchen gibt sie ihnen schon jetzt voller Stolz das Fläschchen.

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Das Sophien- und Hufeland-Klinikum zählt zu den drei größten Geburtskliniken in Thüringen und ist spezialisiert auf Risikoschwangerschaften wie Mehrlingsgeburten, Schwangerschaftsdiabetes oder Beckenendlage. Die Geburtsklinik ist gemeinsam mit der Kinderklinik als Perinatalzentrum Level II zertifiziert. Damit erfüllt das Klinikum alle Voraussetzungen für eine hoch qualifizierte Versorgung von Früh- und Neugeborenen ab der 29. Schwangerschaftswoche oder einem Geburtsgewicht ab 1250 Gramm. red