Apolda ist wieder ein Stück bunter geworden: Vier weitere Trafostationen haben Heiko und Christian Rank im Auftrag der Energieversorgung Apolda (Eva) mit Motiven gestaltet, die typisch für die Stadt sind. Diesmal waren die Stationen „Tankstelle Nord“, „Straußenplatz“, „Nord 3“ und „Sulzaer Straße“ Ziel der beiden „Farbfritzen“ aus Greiz. Mit ihrem Unternehmen Stark in Form sind sie deutschlandweit im Einsatz, um Firmengebäude, Arztpraxen oder eben Trafostationen mit Sprühdose, Farbe, Pinsel oder Schablonen zu verschönern.

„Farbfritzen“ seit 2019 jährlich in Apolda aktiv

Nach Apolda kommen die Brüder aus dem thüringischen Vogtland seit 2019. Seitdem bringen die beiden jedes Jahr Motive mit meist lokalem Bezug auf Trafostation in der Stadt und den Ortsteilen. Wie Eva-Mitarbeiterin Nancy Hartmann mitteilt, seien so in der Vergangenheit schon Themen wie die Strickerei, der Dobermann, Glocken, Äpfel, das Fahrzeug Apollo, die Brauerei, der Bahnhof oder Napoleon mit seinem Spruch „Mein Gramont“ auf den Stationen verewigt worden. In diesem Jahr kamen Bismarckturm, Viadukt, der Apoldaer Fasching und der Spruch „Bockwurst, Bier und Wolle – Wir kommen aus Apolle“ hinzu. „Wir versuchen, bei fast allen Stationen den Bezug zur Stadt zu nehmen“, schreibt Nancy Hartmann. „Es gibt aber auch Motive wie einen Blick in die Station, Elektromobilität usw.“

Das Ergebnis: Die Trafostation „Tankstelle Nord“ ziert jetzt ein Bild des Apoldaer Viadukts.
Das Ergebnis: Die Trafostation „Tankstelle Nord“ ziert jetzt ein Bild des Apoldaer Viadukts.© Energieversorgung Apolda | Nancy Hartmann

Laut Nancy Hartmann sind die gestalteten Stationen nicht nur „tolle Eyecatcher“, mit denen die Eva ihre Verbundenheit mit Apolda zeigen und das Stadtbild aufwerten möchte. Die Gestaltung diene auch dazu, „dass die Stationen (fast) nicht mehr beschmiert werden“.

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Die Reaktionen der Apoldaer seien durchweg positiv, berichtet Nancy Hartmann. Das bestätigt auch Christian Rank. „Das kommt sehr gut an“, sagt der Graffiti-Künstler. Wie viel Farbe für eine Station gebraucht wird? Das kann Christian Rank nicht genau sagen. „20 bis 40 Dosen“, schätzt der „Farbfritze“ aus Greiz, der auch im nächsten Jahr mit seinem Bruder in Apolda im Einsatz sein wird.