Die 96. Weimarer Freibadsaison ist Geschichte. Am Sonntag, 14. September, schloss das Schwanseebad um 19 Uhr für dieses Jahr seine Pforte. „Rückblickend war der Sommer 2025 stark vom Wetter geprägt – und das leider nicht im positiven Sinne. Längere Hitzeperioden mit klassischen Badetagen blieben aus, stattdessen bestimmte wechselhafte und oft kühle Witterung die Wochen der Freibadsaison“, sagte Andreas Zündel, Sportstätten-Bereichsleiter bei der Weimarer Stadtwirtschaft. Entsprechend zurückhaltend sei die Besucherresonanz ausgefallen.

2. Juli war 2025 der besucherreichste Tag

Im Vergleich zum Vorjahr musste das Schwanseebad einen Besucherrückgang um rund 20 Prozent hinnehmen – insgesamt wurden knapp 80.000 Gäste gezählt. Nur an wenigen wirklich sonnigen Tagen konnte die Marke von 2000 Besucherinnen und Besuchern überschritten werden. Besonders eindrucksvoll waren die Spitzentage: Am Samstag, 14. Juni, strömten 3356 Gäste ins Weimarer Bad. Am Mittwoch, 2. Juli, wurde mit 3717 Besuchern der höchste Tageswert der Saison erreicht.

Trotz der erschwerten Wetterbedingungen war die Saison keineswegs ereignislos. Am 15. Juni stand das Schwanseebad im Zeichen des bundesweiten Tags des Schwimmabzeichens. Insgesamt konnten an diesem Tag 55 Schwimmabzeichen vergeben werden. Nur eine Woche später, am 22. Juni, verwandelte der Kulturstadttriathlon das Schwanseebad in eine Bühne für sportliche Höchstleistungen. Den krönenden Abschluss bildete am 23. Juni die 20. Fun & Move Challenge, die rund 700 Kinder und Jugendliche an den Start lockte.

Spendenschwimmen leider abgesagt

Abgesagt werden musste hingegen das für den 30. August geplante Spendenschwimmen mitsamt dem traditionellen Badfest. Starker Regen an den Tagen vor der Veranstaltung und niedrige Wassertemperaturen führten zu dieser Entscheidung.

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Auch wenn die Besucherzahlen rückläufig waren, sei die Saison aus sicherheitstechnischer Sicht erfreulich ruhig verlaufen. „Vorfälle, die eine Versorgung durch den Rettungsdienst notwendig machten, waren äußerst selten. Möglich wurde das durch den verlässlichen Personalstamm sowie die bewährte Zusammenarbeit mit der örtlichen DLRG, die gemeinsam für einen jederzeit sicheren Badebetrieb sorgten“, so Zündel.

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„Natürlich hätten wir uns mehr warme Badetage gewünscht, aber wir schauen nach vorn. Für die Saison 2026 wünschen wir uns mehr Sonne, eine stabilere Wetterlage und viele Gelegenheiten, unser vielfältiges Angebot mit Leben zu füllen“, erklärte Bernd Wagner, Geschäftsführer der Stadtwirtschaft Weimar.

red