Wie man sich richtig im Straßenverkehr verhält, darüber ist am Montagnachmittag zwischen zwei Männern im Weimarer Ortsteil Gelmeroda ein Streit ausgebrochen. Allerdings musste sie Polizei feststellen, dass beide Beteiligten nicht besonders vorbildlich unterwegs waren.

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Ein 48-Jähriger befuhr mit seinem E-Scooter die Rudolstädter Straße in Gelmeroda. Dabei fiel ihm ein vor ihm fahrende 41-Jährige in seinem elektrischen Krankenfahrstuhl auf. Der 41-Jährige befuhr kurz die Straße, um die Straßenseite zu wechseln. Daraufhin sprach ihn der 48-Jährige auf sein Fahrmanöver an, das er für rücksichtslos hielt. Es kam zum Streit mit gegenseitigen Drohungen. Der 41-Jährige rief schließlich die Polizei.
Bei Eintreffen der Polizei wirken beide Beteiligten alkoholisiert und gaben auch zu, Alkohol getrunken zu haben. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab beim E-Scooter-Fahrer einen Wert von 0,98 Promille. Der 41-Jährige hatte sogar einen Wert von 2,03 Promille. Somit waren beide nicht mehr fahrtüchtig, denn für elektrische Rollstühle gilt dieselbe Promillegrenze wie für E-Scooter: ab 0,5 Promille droht ein Bußgeld, ab 1,1 Promille eine Anzeige.
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Bei beiden Männern wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Dabei leistete der 41-Jährige Widerstand. Die Polizei fertigte mehrere Anzeigen an. red




