Ein süßer Geruch liegt in der Luft. Einen Moment lang herrscht Stille, dann wird es hell. Mit einem Knopfdruck wird die Christbaumbeleuchtung auf dem Marktplatz angeschaltet und die Weimarer Weihnacht kann beginnen. Für einen besinnlichen Auftakt in fast sechs Wochen Markttreiben sorgten am Dienstagabend der Nachwuchschor der Schola Cantorum, der Posaunenchor der Kreuzkirche und nicht zuletzt der Weihnachtsmann mit Wichtel Fridolin.
Jede Woche Mittwoch Familientag mit Rabatten
72 Marktstände warten auf die Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarkts, davon allein elf Glühweinhütten. Die Weimarer Weihnacht ist bis zum 4. Januar täglich von 11 bis 19 Uhr, freitags und samstags sogar bis 23 Uhr geöffnet. Glühweinstände bleiben Sonntag bis Donnerstag bis 22 Uhr offen. Am 30. November gibt es von 11 bis 17 Uhr einen verkaufsoffenen Sonntag. Am 24. und 25. Dezember, sowie an Neujahr bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen. Der Mittwoch gilt als Familientag mit 50 Cent Rabatt auf ausgewählte Speisen, Getränke und Fahrgeschäfte. Seit Dienstagabend und bis 4. Januar geöffnet ist auch die Eisbahn auf dem Theaterplatz.
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Täglich Wunschzettelstunde in der Märchenhütte
Zum ersten Weihnachtsmarktwochenende startet auch das weihnachtliche Kinderprogramm an der Märchenhütte. Vom 28. November bis zum 23. Dezember erwartet die Besucherinnen und Besucher ab 16 Uhr ein besinnliches Programm samt Wunschzettelstunde mit dem Weihnachtsmann, Basteln mit der Mal- und Zeichenschule und der Klassik-Stiftung, Filmen zum Kurzfilmtag, Theater sowie einer Weihnachtsbackstube.
Vom 27. bis 30. Dezember sowie von 2. bis 4. sind jeweils um 15 und 17 Uhr Puppentheaterstücke zu sehen. Jeden Abend um 17.05 Uhr zwischen dem 28. November und 23. Dezember erklingen Weihnachtslieder auf der Trompete. Immer mittwochs bis sonntags um 17.45 Uhr werden Weihnachtsgeschichten gelesen (ebenfalls im Zeitraum vom 28. November bis 23. Dezember).
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Mit dem feierlichen Einzug der Krippenfiguren kehrt eine weitere Tradition zurück. Am Vormittag des ersten Advents werden um 11.30 Uhr die Figuren aus der Werkstatt von Christian Gramm aus den verschiedenen Weimarer Kirchen auf den Markt gebracht und in der Krippe ausgestellt. Der Einzug der Figuren wird vom Posaunenchor Oberweimar-Ehringsdorf begleitet. Auch die Krippenfiguren der Mal- und Zeichenschule sind auf der Weimarer Weihnacht zu sehen – vom 25. bis 29. November und vom 22. Dezember bis 4. Januar. Gäste des Weihnachtsmarkts können sich zudem auf modische Höhepunkte freuen, wenn die Walking-Acts von „Gnadenlos Schick“ am 30. November, sowie dem 7., 14. und 21. Dezember wieder unterwegs sind.
Knabbereien und Kunst gegen Spenden für ukrainische Kinder
Ebenfalls am 30. November ist der Förderverein Weimar-Schowkwa in der Vereinshütte vertreten. Dort sammeln die Mitglieder Geld für ein Projekt, mit dem sie 20 Kriegswaisen aus der Ukraine für einen Besuch nach Weimar holen wollen. Im Gegenzug gibt es hochwertiges gefriergetrocknetes Obst aus Schowkwa, Knabbereien und als Highlight gerahmte Bilder, die urkainische Kinder einer Mal- und Zeichenschule angefertigt haben.
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Einen Tag vor Heiligabend, am 23. Dezember um 11 Uhr, trifft das Friedenslicht von Bethlehem auf dem Weimarer Marktplatz ein. Es wird auf der Märchenbühne im Beisein von Vertretern der evangelischen und katholischen Kirchgemeinden empfangen und an Gläubige weitergegeben. Dazu spielt erneut der Posaunenchor.






