Kunstausstellung im Baumbachhaus
Im Baumbachhaus Kranichfeld öffnet an diesem Sonntag, 19. April, um 17 Uhr die nächste Sonderausstellung. Unter dem Titel „3x Kunst im Baumbachhaus – Malerei, Objekte, Steampunk“ präsentieren die Künstler Udo Granz und Norbert Gladis aus Weimar sowie der aus Sachsen stammende Daniel Fuchs eine Auswahl ihrer Werke.

Täglich
Der Newsletter für Weimar
Alle wichtigen Informationen aus der Klassikerstadt Weimar, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Polstermeister Udo Granz bewegt sich mit seinen textilen Skulpturen und gepolsterten Objekten an der Schnittstelle von Kunst, Handwerk und Design. Was auf den ersten Blick an Möbel oder Gebrauchsgegenstände erinnert, entzieht sich bei genauer Betrachtung jeder eindeutigen Funktion. Norbert Gladis komponiert seine altmeisterlich gearbeiteten Werke aus naturalistischen Versatzstücken, die er in bizarren Konstellationen zueinander setzt und mit denen er Sehgewohnheiten aufbricht. Daniel Fuchs hat ein auf den ersten Blick einfaches, bei näherer Betrachtung jedoch höchst kompliziertes und komplexes Verfahren entwickelt, mit dem er Holzplatten in filigrane Reliefs verwandelt. In den Entstehungsprozess seiner Holzbildnerei sind viele seiner persönlichen Lebenserfahrungen eingeflossen.
Zur Vernissage am Sonntag sind die Künstler anwesend. Das Walking-Blues-Duo „Black & Beauty“ sorgt für die musikalische Unterhaltung. Norbert Gladis ist in der Steampunk-Szene zu Hause und wird zur Vernissage von Freunden in typischem Outfit begleitet. red
Stadtspaziergang durch Kranichfeld
Was war früher los in den Häusern und Straßen unserer Stadt? Dieser Frage widmet sich am Sonntag, 19. April, Reinhard Dörnfeld, wenn er sein Publikum beim inzwischen sechsten Stadtspaziergang der Baumbach-Freunde durch Kranichfeld begleitet. Treff zur rund zweistündigen Tour ist um 14 Uhr an der St. Michaelis-Kirche. Der Weg führt von dort auf die Georgstraße in Richtung Schumpelbrücke. Wer hat früher in den Häusern der Stadt gewohnt? Welchen Berufen ist man nachgegangen? Wo gab es Gewerbebetriebe, Geschäfte oder Gaststätten? Was für Geschichten sind in Erinnerung geblieben? All diese Fragen sollen am Wegesrand so gut es geht beantwortet werden. red
Pfarrerin wird ins Amt eingeführt
In einem Zentralgottesdienst in Großobringens Kirche St. Peter & Paul wird an diesem Sonntag, 19. April, um 14 Uhr Charlotte Reinhold offiziell als neue Pfarrerin des Pfarrbereiches Schöndorf-Großobringen eingeführt. Zum Ende ihrer dreijährigen Entsendungszeit hat sich Pfarrerin Reinhold auf die etatmäßige Pfarrstelle nördlich von Weimar beworben, zu der nun auch der Kirchengemeindeverband Ramsla zählt, und wurde von den Gemeindekirchenräten Schöndorf, Großobringen und Ramsla zur Pfarrerin gewählt. Sie ist somit seit Beginn dieses Monats für die zwölf Kirchtürme und ihre Gemeindemitglieder zuständig. Zum Pfarrbereich gehören neben Schöndorf, Großobringen und Ramsla auch Stedten am Ettersberg, Schwerstedt, Ottmannshausen, Hottelstedt, Ballstedt, Heichelheim, Kleinobringen, Sachsenhausen und Wolhsborn.
Der bisherige Ramslaer Vertretungspfarrer Ulrich Hayner wird noch bis zum Sommer vor allem in den Gottesdiensten unterstützend mitwirken. Im Anschluss an den Festgottesdienst am Sonntag lädt eine Begegnung bei Kaffee und Kuchen in den Pfarrhof Großobringen. red





