Gelungener Familientag auf dem Weimarer Marktplatz

Diesmal hat das Wetter mitgespielt: Sonne und frühlingshafte Temperaturen halfen am Sonntag mit, den Familientag der Stadt Weimar auf dem Marktplatz zum Erfolg werden zu lassen. Die vor zwei Jahren gestartete Tradition, jungen Eltern ein Willkommensbäumchen für die in den vergangenen Monaten geborenen Kindern zu überreichen, fand dabei ihre Fortsetzung – alle Kinder, die seit April 2025 zur Welt kamen, waren diesmal an der Reihe. Auch die Eltern der ab Oktober 2024 geborenen Knirpse bekamen noch die Chance, nachdem die Herbst-Auflage des Familientages 2025 wegen des widerspenstigen Wetters vorzeitig abgebrochen worden war. Flohmarkt-Fans bekamen durch den Trubel auf dem Markt ein doppeltes Angebot: Wer wollte, konnte hier ebenso wie davor oder danach am E-Werk durch die Verkaufstische stöbern. mg

Gesprächsabend zum Umbau der Apoldaer Martinskirche

„Zwischen Verlust und Neubelebung“: Diesen Titel trägt ein öffentlicher Gesprächsabend der evangelischen Kirchengemeinde Apolda am Mittwoch, 29. April, ab 17.30 Uhr im Chorraum der Martinskirche. Dieses Gotteshaus steht auch im Mittelpunkt: Es geht um den Umbau des Langhauses zu einem soziokulturellen Zentrum, der Anfang März begonnen hat. Kurz danach flammte eine Diskussion auf, Apoldas älteste Kirche könnte dadurch ihren Denkmal-Status verlieren. Im Gespräch beantworten Michael Grass vom Landeamt für Denkmalpflege und Archäologie sowie die leitende Baureferentin der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland, Elke Bergt, alle Fragen der Interessierten. Ein Blick ins Kirchenschiff ist vor und nach der Veranstaltung möglich. red

Weimar-Film feiert Premiere im Lichthaus

Ein teilweise in Weimar gedrehter Film feiert am Mittwoch, 29. April, um 19 Uhr seine Premiere im Lichthaus-Kino im ehemaligen Straßenbahn-Depot der Kulturstadt (Am Kirschberg 4). „Der Frosch und das Wasser“ von Regisseur Thomas Stuber läuft ab dem 30. April bundesweit in den Kinos. Inhalt: Ein junger Deutscher mit Down-Syndrom schließt sich spontan einer japanischen Reisegruppe an und baut eine vorsichtige Freundschaft zu einem der Reisenden auf. Hauptdarsteller Aladdin Detlefsen stellt den Film vor und beantwortet im Anschluss mit Schauspieler Cornelius Schwalm sowie Schauspiel-Coach Barbara Weste und Fee Buck von der Produktionsfirma Fragen der Premieren-Besucher. red

Weltpolitik in der Weimarer Sendehalle

Der Journalist Holger Stark, stellvertretender Chefredakteur der „Zeit“, gastiert am Dienstag, 28. April, ab 19 Uhr auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Weimarer Sendehalle (Humboldtstr. 36a). Im Gespräch mit Moderatorin und TLZ-Chefredakteurin Gerlinde Sommer geht es unter dem Titel „Das erwachsene Land“ um die transatlantischen Beziehungen: Stark analysiert die Fehler der letzten 25 Jahre und entwirft ein Bild, wie eine Zukunft in Deutschland und Europa ohne die USA als Schutzmacht und Leitbild aussehen könnte. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen. red

Literatur-Professor im Ettersburger Gespräch

„Ausradiert? Wie die Literatur der DDR verschwand“: Diesen Titel trägt das nächste „Ettersburger Gespräch“ am Mittwoch, 29. April, ab 19 Uhr im Weißen Saal des Schlosses. Der gebürtige Güstrower, der seit 1995 eine Professur an der Justus-Liebig-Universität in Gießen innehat, beschäftigt sich mit der Frage, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur. Der Eintritt kostet 12 Euro. red