Neue Gedenktafel erinnert in Großromstedt an weltgeschichtliche Ereignisse
Eine neue Tafel erinnert in Großromstedt an die Geschichte des Jahres 1806. Wie das Landratsamt des Weimarer Landes mitteilte, sei deren Einweihung, die dank finanzieller Unterstützung der Sparkasse Mittelthüringen möglich geworden sei, mehr als ein symbolischer Akt. Sie stehe für den gemeinsamen Anspruch, Geschichte nicht nur zu bewahren, sondern sie auch an kommende Generationen weiterzugeben.

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„Das Jahr 1806 markierte einen Wendepunkt in der europäischen Geschichte. Politische Umbrüche, Unsicherheit und Entscheidungen von großer Tragweite machten auch das Weimarer Land plötzlich zum Schauplatz weltgeschichtlicher Entwicklungen“, schreibt das Landratsamt. Die Schlacht bei Jena und Auerstedt und die Ereignisse rund um diese Tage hätten sich unmittelbar vor der Haustür vieler Menschen abgespielt. Kaum ein Ort der Region sei davon unberührt geblieben – auch Großromstedt sei Teil dieser dramatischen Zeit gewesen.
Die eingeweihte Tafel soll diese Geschichte zurück an den Ort des Geschehens bringen. Gemeinsam mit den bereits bestehenden Tafeln im Weimarer Land soll so ein Erinnerungsweg entstehen, der zum Nachdenken anregt und historische Zusammenhänge sichtbar macht. „Dabei steht ausdrücklich nicht die Verherrlichung militärischer Ereignisse im Mittelpunkt. Vielmehr richtet sich der Blick auf die Menschen jener Zeit – auf ihre Schicksale, ihre Erfahrungen und ihr Leid“, heißt es vom Landratsamt.
Die Arbeitsgemeinschaft 1806 leiste mit diesem Projekt einen wichtigen Beitrag zur historischen Bildung in der Region. Seit 2006 seien bereits 16 Tafeln entstanden, die Heeresbewegungen und Ereignisse jener Zeit dokumentierten. Mit der Einweihung werde dieser Weg durch das Weimarer Land konsequent fortgesetzt. red
Schüler präsentieren Kunstobjekte im Eiermannbau
Jugendliche der Apoldaer Werner-Seelenbinder-Regelschule haben in Zusammenarbeit mit dem Verein Gaswerk Weimar Kunstprojekte geschaffen. Diese werden ab Mittwoch, 13. Mai, bei der Ausstellung „Future Vibes – Future Kids 2.0“ im Eiermannbau in Apolda gezeigt. Zur Vernissage an diesem Tag sind alle Interessierten zwischen 15 und 18 Uhr eingeladen, wie der Verein Gaswerk Weimar mitteilte.
Demnach ging es bei dem Projekt um gegenseitiges Lernen. Ausgangspunkt waren KI‑Bilder. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickelten eigene Motive, experimentierten mit Bild- und Videowerkzeugen und nutzten auch Fehler bewusst künstlerisch. In der Holzwerkstatt des Gaswerks Weimar wurden dann aus den digitalen Ideen reale Objekte aus Holz. Am Ende kuratierten die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen selbst ihre Ausstellung im Eiermannbau. Diese ist dort vom 13. Mai bis zum 7. Juni, donnerstags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr, zu sehen. red
Besucher informieren sich vor Ort über den Umbau der Martinskirche

Zum „Tag der Städtebauförderung“ am Samstag, 9. Mai, konnte die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Apolda 50 Gäste – unter anderem aus Jena, Weimar und Leipzig – in der Martinskirche begrüßen, die sich über das derzeit dort laufende Bauvorhaben informieren wollten. Das Langschiff des Gotteshauses wird derzeit zu einem modernen soziokulturellen Zentrum umgebaut.
Wie die Kirchengemeinde mitteilte, versorgte die Junge Gemeinde die Besucher mit Kaffee und Kuchen, während Organistin Beate Burkert im Chorraum Musik zum Entspannen spielte. red




