Mit seinen Bildern, die er seit Anfang Mai im Weimarer „Kulturschaufenster“ am Jakobstor ausstellt, sorgt Leander für große Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit für ihn und seine künstlerische Leistung. Und Aufmerksamkeit für die Neuroimmunerkrankung ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom), an der der 14-jährige Weimarer seit fast drei Jahren leidet und die ihm das normale Leben eines Jugendlichen unmöglich macht.
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Mit einer Finissage um 15 Uhr endet an diesem Freitag, 29. Mai, die Schau. Leanders Mutter Lilli möchte den letzten Ausstellungstag nutzen, um Interessierten bei einer kleinen Führung Hintergrund-Informationen zu den gezeigten Bildern zu geben. Auch für Leute, die bereits bei der Vernissage waren, lohnt sich der nochmalige Besuch. Denn Leander hat in der Zwischenzeit noch einige weitere seiner Bilder nachgeliefert.
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Leander und Lilli ist es außerdem wichtig, den Leuten, die die Ausstellung ermöglichten, und denen, die sie besuchten, zu danken. „Einige der Gäste sind eigens für die Ausstellung von weither angereist. Bewegend sind für uns auch die herzlichen Worte im Gästebuch. Leander liest die Einträge sehr gern. Manchmal wurden sogar Blumen und andere kleine Geschenke für uns im Kulturschaufenster hinterlegt“, sagt Lilli.
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Auch mehrere Schulklassen des Humboldt-Gymnasiums, das Leander bis zu seiner Erkrankung besuchte, waren im Rahmen ihres Kunstunterrichts in der Ausstellung. „Für die Schüler und Schülerinnen war das eine tolle Möglichkeit, um mit Leander in Kontakt zu kommen, auch wenn sie sich weiterhin nicht persönlich sehen können“, schildert Leanders Mutter. Und sie stellt in Aussicht, dass der Kontakt mithilfe der Kunst nicht abreißen wird: „Leander malt weiter, wann immer es geht.“





