Das haben sich die beiden Damen aus dem Weimarer Land redlich verdient. Beim Jahresempfang des Blankenhainer Bürgermeisters durften sich Heidi Böttner aus dem Ortsteil Krakendorf und Margit Lärz aus Drößnitz die silberne Ehrennadel der Stadt anheften lassen.

Heidi Böttner ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Dorfkümmerin. Sie war lange im örtlichen Feuerwehrverein aktiv, bis sich dieser auflöste. Dafür gründete sich der Heimatverein Krakendorf/Rettwitz, in dem Heidi Böttner freilich auch nicht fehlen darf, ebenso wenig im Förderverein des Kulturdenkmals Kirche. Sie mäht den Rasen im Ort, pflanzt Blumen und Stauden, geht beim Dorfputz voran und kümmert sich auch ums Dorfgemeinschaftshaus. „Sie ist eine tolle Helferin“, bestätigt Ortsteilbürgermeisterin Karin Sorge. An ihrer guten Seele im Dorf schätzt Karin Sorge noch weitaus mehr, etwa ihren im Dorf legendären Mohn- und Quarkkuchen, den sie zu Festen im Ort bäckt.
Von Weimar zurück ins Heimatdorf der Familie
Eine Macherin ist auch Margit Lärz. Ihre Familie lebt seit Generationen in Drößnitz. Auch Margit Lärz, geboren 1957, wuchs hier auf. Ihr Beruf als Diplomingenieurin für Elektrotechnik hatte sie zwischenzeitlich nach Weimar gezogen. Schon 1989 kehrte sie aber in ihr Heimatdorf zurück. Im gleichen Jahr vertrat sie in Drößnitz den erkrankten Bürgermeister im Amt, um 1990 selbst zur damals noch hauptamtlichen Bürgermeisterin des Dorfes gewählt zu werden.
Mit der Eingemeindung in die Stadt Blankenhain 1994 wurde Margit Lärz ehrenamtliche Ortsteilbürgermeisterin von Drößnitz und Wittersroda und ist dies bis heute. Von 1999 bis 2003 prägte sie auch die Arbeit des Blankenhainer Stadtrates als dessen Vorsitzende. 2003 wechselte sie beruflich aus der freien Wirtschaft in die Blankenhainer Stadtverwaltung.
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Auch das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Drößnitz ist ohne Margit Lärz schwer vorstellbar. Gibt es im Dorf etwas zu feiern oder anderweitig zu erleben, darf man davon ausgehen, dass es die Ortsbürgermeisterin mit organisiert hat. Außerdem gründete die nun Ausgezeichnete die Jagdgenossenschaft Drößnitz/Wittersroda und steht dem Gemeindekirchenrat vor.



