Sendehalle nach Renovierung feierlich gesegnet

Mehr als 100 Gäste waren am Wochenende dabei, als die Sendehalle Weimar gesegnet wurde. Vor 16 Monaten erwarb die gleichnamige Stiftung die Immobilie bei einer Zwangsversteigerung. Seither sind 500 Tonnen Schutt und Müll aus dem historischen Gebäude geholt und die Räume nutzbar gemacht worden. Unter anderem bei Konzerten, bei der Summaery und nicht zuletzt bei der Fußball-WM bot die Sendehalle eine außergewöhnliche Location in Weimar. In einer ökumenischen Zeremonie haben die Pfarrer Hardy Rylke von der evangelischen Jakobskirche und Timo Gothe von der katholischen Herz-Jesu-Kirche die Sendehalle gesegnet.

Blaudruck-Kunst trifft auf Burg Tannroda

Die Ausstellung „Blue Moon – Blaudrucke zwischen Licht und Schatten“ ist noch bis zum 20. September im Blauen Schloss Tannroda zu sehen. Gezeigt werden Cyanotypien der Künstlerin Isabelle Ehle, die als Gründerin der Marke „NatureArtBox“ zuletzt den Pop-up-Store in der Weimarer Schillerstraße betrieben hat. Sie stellt Pflanzenformen und natürliche Strukturen in präzisen, reduzierten Blautönen dar. Das historische Ambiente und die wechselnden Lichtverhältnisse des Schlosses verstärken das Zusammenspiel von Licht und Schatten, Natur und Erinnerung. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, die seltenen und atmosphärischen Beobachtungsmomente in Ruhe zu entdecken. red

Auch interessant

Junge Migranten diskutieren Zukunft Ostdeutschlands

DaMOst e. V. veranstaltet am 22. August ab 17 Uhr das „(Post-)Migrantische Jugendsofa“ in der Sendehalle Weimar Unter dem Titel „Ostdeutschland zwischen Abgrenzung und Aufbruch“ diskutieren junge Menschen mit Migrationsgeschichte gemeinsam mit Gästen aus Politik, Medien und Zivilgesellschaft über Migration, Identität und demokratisches Engagement. Eine offene Diskussion lädt alle Teilnehmenden dazu ein, eigene Perspektiven einzubringen. Der Eintritt ist frei. red

Weitere aktuelle Beiträge aus Weimar und Umgebung

Sternfahrt zum Radwandertag in Heichelheim

Der Radwandertag im nördlichen Weimarer Land startet am 23. August. Von verschiedenen Startpunkten fahren die Teilnehmenden zum Bürgerhaus in Heichelheim, wo von 11 bis 12.30 Uhr der Zieleinlauf geplant ist. Dort gibt es Musik, Animation für Kinder und natürlich eine Stärkung. Auch Gäste ohne Fahrrad seien willkommen, heißt es von der Bürgerinitiative „Alltagswege für unsere Region“, die den Radwandertag organisiert. Der ADFC ist ebenfalls vor Ort, um zu informieren und Fahrräder zu codieren. Um 14 Uhr gibt es eine Siegerehrung, denn die ersten drei Gemeinden werden ausgezeichnet. Ausschlaggebend sind dabei die Zahl der Radler (mindestens fünf Personen) und die zurückgelegte Strecke. red