„Der Wahnsinn geht weiter“, heißt es auf der Website der Simson-Anhänger-WM, die am 22. August in ihre diesjährige Ausgabe geht. Wer eine spektakuläre Show mit kultigen Mopeds sucht, kann jedes Jahr auf einem Feld zwischen Niedertrebra und Obertrebra im Weimarer Land fündig werden. Hier fahren dann statt Traktoren ausnahmsweise mal nicht nur Simson-Mopeds um die Wette, sondern sogar Simsen mit kleinen Anhängern und Beiwägen – von denen manche während des rasanten Rennens auch mal auf der Strecke bleiben. Und dann natürlich sofort von der Piste geräumt werden.

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Der Eintritt kostet für Schaulustige 5 Euro, das Parken ist kostenfrei. Vormittags beginnt es für die Fahrer und Fahrerinnen frühs um 8 Uhr, die von 9.30 Uhr bis 12 Uhr ihre Trainings in der jeweiligen Gruppe absolvieren. Von 13 bis 15.30 Uhr finden für die drei Gruppen, MX1, MX2 und Sidecar jeweils zwei Läufe statt, um 16 Uhr schließt der Tag mit den Siegerehrungen.

Seit bald 20 Jahren gibt es die einzigartige Weltmeisterschaft, seit fünf Jahren hat sich ein neues Organisationsteam den Hut aufgesetzt. Mitorganisatorin Lisa Regber, die mit ihrem Freund Leon Meister und anderen Simson- und Cross-Enthusiasten einen Verein gegründet hat, um das Erbe der Simson-Anhänger-WM im Weimarer Land weiterzuführen. Letztes Jahr durch stürmisches Wetter herausgefordert, ist bislang für diesen Samstag in Niedertrebra leichter Regen angesagt.

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Wer sich schon am Freitag in Stimmung bringen will, kann ab 21 Uhr zur Warm-Up-Party auf der Gummistraße in Niedertrebra kommen, die keinen Eintritt kostet. Auflegen wird Christian Ebert (Sounds mit Hut). Wer 16 und 18-Jährige dürfen mit Muttizettel dabei sein.