Weimarer Liszthaus verunstaltet
Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag die Fassade des Liszthauses in der Marienstraße in Weimar beschmiert. Mehrere Schriftzüge mit unterschiedlichen Lackstiften wurden auf die Fassade des denkmalgeschützten Hauses angebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf 300 Euro geschätzt.

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Der Tatzeitraum soll zwischen 1.55 und 6.20 Uhr liegen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Hinweise zu den Verursachern liegen bislang nicht vor, deshalb bittet die Polizei Zeugen, sich zu melden.
Fassade des Liszt-Hauses erneut mit Schriftzug beschmiert
Es handelt sich bei der Tat nicht um den ersten Vorfall dieser Art an dem zur Klassik Stiftung Weimar gehörenden Liszt-Haus. Schon einmal im Juli 2025 wurde die Fassade des Gebäudes mit einem Schriftzug in einer Größe von einem Meter mal vier Metern beschmiert.
In dem ehemaligen Hofgärtnerhaus am Rande des Parks an der Ilm lebte der österreichisch-ungarische Komponist Franz Liszt (1811 bis 1886) von 1869 bis zu seinem Tod. Hier unterrichtete er zahlreiche junge und begabte Pianisten aus dem In- und Ausland. Bereits 1887 ließ Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach (1818 bis 1901) die ehemaligen Wohnräume des Komponisten als Memorialstätte eröffnen. red/epd
- Zeugen melden sich unter der Telefonnummer 03643/8820
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Lkw reißt Straßenlaterne beim Rangieren um
In der Otto-Schott-Straße in Weimar ist es am Dienstagvormittag zu einem Verkehrsunfall gekommen. Laut der Polizei wollte ein Lkw-Fahrer im Bereich eines Grundstückes rückwärts rangieren. Dabei übersah er eine Straßenlaterne am Gehweg und stieß mit seinem Fahrzeug dagegen. Durch die Kollision wurde die Laterne vollständig umgerissen. Verletzt wurde niemand. Der Kommunalservice kümmerte sich nun um die beschädigte Straßenbeleuchtung. red




