Offenbar erneut giftige Hundeköder in Apoldas Promenade

Apolda.  Offenbar haben einige Zeitgenossen in Apolda derzeit nichts zu tun und kommen auf dumme Gedanken. So wurden jetzt erneut giftige Köder gefunden.

Labradorrüde Sam hatte jetzt offenbar in der Schötener Promenade in Apolda einen giftigen Köder aufgenommen. Danach ging es ihm sichtlich elend. Nun ist er wieder auf dem Weg der Besserung.

Labradorrüde Sam hatte jetzt offenbar in der Schötener Promenade in Apolda einen giftigen Köder aufgenommen. Danach ging es ihm sichtlich elend. Nun ist er wieder auf dem Weg der Besserung.

Foto: Maren Eckert

Erst Anfang Januar berichtete unsere Zeitung darüber, dass Unbekannte am Kantplatz Zimmermannsnägel in zahlreichen Bockwurststücken versteckt hatten, was eine Hundebesitzerin noch rechtzeitig erkannte und Alarm schlug.

Vor einem Jahr fand sich in der Parkstraße in Apolda präparierte Knackwurst. Und nun gibt es offenbar erneut einen Vorfall. Als Maren Eckert nämlich mit ihrem zweieinhalbjährigen Labradorrüden Sam am Wochenende in der Schötener Promenade unweit des Glockendenkmals Gassi ging, schnappte sich der Hund auf einer Wiese einen mutmaßlichen Köder. Der dürfte, so die Hundebesitzerin, mit für Hunde gefährlichem Inhalt bestückt gewesen sein. Immerhin ging es Labrador Sam am darauffolgenden Tag ziemlich schlecht, unter anderem erbrach sich der ansonsten kerngesunde Hund. Inzwischen hat sich Sam schon wieder ein wenig erholt, ist er zum Glück auf dem Weg der Besserung.

Maren Eckert wandte sich auch an unsere Zeitung, um andere Hundebesitzer zu sensibilisieren, damit nicht ein anderer Hund krank wird oder gar stirbt.

In regelmäßigen Abständen melden sich übrigens Hundefreunde in der Redaktion, um auf ähnliche Vorfälle hinzuweisen.

Maren Eckert jedenfalls hat auch das Ordnungsamt informiert. Offenbar gibt es in Apolda Hundehasser, die aufs Ganze gehen – das Leid der Tiere in Kauf nehmend. Zum Beweis hielt Maren Eckert den Köder im Foto fest.

Dass insbesondere auch Fremdkörper in solchen Ködern für die Hunde lebensgefährlich sein können, drauf verwies Amtstierarzt Stefan Kleinhans unlängst erst. Bei Verdacht, dass ein Hund einen Köder gefressen haben könnte, sei umgehend ein Tierarzt aufzusuchen.