Wie aus einer Burschenschaft in Jena eine offenkundig rechtsextremistische Organisation wurde
Am 2. Februar 1990, die SED regierte noch, gründete sich in der Gaststätte am Jenaer Fuchsturm die Burschenschaft Jenensia. Während die alteingesessenen Verbindungen, die sich nach dem Krieg in Westdeutschland wieder gegründet hatten, erst in den Folgejahren aus dem Exil in Mainz oder Berlin zurückkehrten, liefen die Burschenschafter der Jenensia mit Mütze, Band und Zipfel durch die gewendete DDR und sangen ihre Lieder.
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