Die Diakonie Mitteldeutschland hat ihren „Sozial-O-Mat“ gestartet. Die Online-Plattform soll den 1,7 Millionen Wahlberechtigten in Thüringen helfen, sich über die sozialpolitischen Positionen der Parteien zur Landtagswahl am 1. September zu informieren. Der Sozial-O-Mat beleuchtet Fragen wie die ärztliche Versorgung, den Fachkräftemangel in der Pflege oder die Finanzierung von Jugend- und Schulsozialarbeit.

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Dabei können die Nutzer 20 Thesen bewerten und ihre eigenen Positionen mit denen der Parteien vergleichen. Die 20 Thesen sind in fünf Themenbereiche gegliedert: von Arbeit und Gesellschaft über Gesundheit, Bildung und Zuwanderung bis hin zu Wohnen und Klima.

„Landespolitik ist den Menschen im Land verpflichtet. Sozialpolitik auf Landesebene hat einen großen Einfluss auf das Leben der Menschen. Wir wollen mit dem Sozial-O-Mat keine Parteiempfehlung abgeben, sondern Orientierung in den vielfältigen Themen der sozialen Teilhabe und Daseinsvorsorge ermöglichen“, sagt Oberkirchenrat Christoph Stolte, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland.

Mehrere Parteien lehnten die Mitwirkung ab

Der Sozial-O-Mat ist für alle Bürgerinnen und Bürger offen und speziell auf die Fragen und Positionen der Diakonie Mitteldeutschland ausgerichtet, die sich aus der sozialen Arbeit der evangelischen Kirchen in der Diakonie Mitteldeutschland ergeben.

Erstellt wurde der Sozial-O-Mat von der Agentur Raufeld Medien, einem Tochterunternehmen der Funke-Mediengruppe, zu der auch diese Zeitung gehört. Dazu wurden alle Parteien, die zur kommenden Landtagswahl antreten, zur Teilnahme eingeladen. Insgesamt haben zehn Parteien an der Befragung teilgenommen, 15 wurden angefragt. Die AfD Thüringen lehnte eine Mitwirkung zum wiederholten Male ab.

Zu dem Sozial-O-Mat gelangen Sie hier: https://thueringen.sozial-o-mat.de/