Der Komet C/2025 A6 (Lemmon) erfreut die Astronomen. In den nächsten Tagen wird er – wenn das Wetter mitspielt – auch am Himmel über Jena zu sehen sein.

Markus Mugrauer von der Universitätssternwarte in Großschwabhausen gelang in der Abenddämmerung eine Aufnahme des Kometen.

Hier ist er in Jena zu sehen

Der Komet taucht derzeit abends im Westnordwesten auf, rund 20 Grad über dem Horizont. Er steigt dann höher und wird im Laufe der Nacht dunkler. Momentan ist er im Sternbild der Jagdhunde zu sehen, am 20. Oktober dann im Bärenhüter und anschließend in Richtung Schlange.

Lemmon zieht einen weiten Bahnbogen über den Himmel – typisch für Kometen, deren sonnennächster Punkt innerhalb der Erdbahn liegt. Die beste Zeit zur Beobachtung liegt zwischen dem 28. und 31. Oktober, wenn er seine maximale Helligkeit erreicht.

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Guter Beobachtungsstandort in Jena gesucht

Mit bloßem Auge dürfte er nur außerhalb der lichtverschmutzten Bereiche sichtbar sein. Oft reicht es, sich ein Stück aus der Stadt heraus und etwas nach oben zu begeben. Einen schönen Sternenhimmel sieht man zum Beispiel, wenn man sich am Schleendorfer Oberweg von der Stadt abwendet.

Innerstädtisch könnte es bereits mit einem Feldstecher klappen. „Wenn man aber den Schweif sehen will, muss es wirklich dunkel sein“, sagt Markus Mugrauer. Dabei trifft es sich gut, dass demnächst Neumond ist.