Das Haus war gerade erst fertig, als die Ernüchterung kam. Drei Jahre lang hatten Bushido und Anna-Maria Ferchichi in Dubai gelebt, gebaut, gehofft. Jetzt steht ihr Traumhaus zum Verkauf – und mit ihm womöglich auch das Kapitel Wüstenstaat. In ihrem Podcast erzählt Anna-Maria Ferchichi, warum das Leben zwischen Palmen und Klimaanlage nicht hält, was es versprach – und weshalb die Familie wieder über Deutschland spricht.
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In der 17. Folge ihres Podcasts „Zwischen Dubai und Köln – mit Anna-Maria und Kim“ zieht Anna-Maria Ferchichi ein klares Fazit: „Das Haus in Dubai ist Geschichte.“ Damit bestätigt die 43-Jährige, dass sie und ihr Mann Anis Mohamed Youssef Ferchichi, besser bekannt als Bushido, ihr gerade erst fertiggestelltes Anwesen in den Vereinigten Arabischen Emiraten verkauft haben.

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Der Bau des Hauses war über Jahre eines der großen Themen in der Familie – und, wie sich nun zeigt, auch eine Belastung. Im Podcast erzählt Ferchichi, die Bauarbeiten hätten sich „endlos“ hingezogen. Immer wieder seien Termine verschoben, Versprechen gebrochen worden. Als sie schließlich vor dem fertigen Haus stand, sei von der anfänglichen Euphorie nichts geblieben. „Ich habe mir das angeschaut und dachte: Nee, das ist nicht der Ort, an dem ich leben möchte“, sagt sie.
Der Traum vom Eigenheim in der Sonne – geplatzt. Doch zumindest wirtschaftlich war der Rückzug kein Fehltritt. Laut Ferchichi habe die Familie das Haus mit einem „Wahnsinnsgewinn“ verkauft. Über Zahlen schweigt sie, betont aber, die Entscheidung sei nicht vom Geld, sondern vom Gefühl getragen gewesen.
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Die vielleicht größte Überraschung der Podcast-Folge betrifft allerdings nicht das Haus, sondern Bushido selbst. Laut Anna-Maria habe sie ihren Mann eines Abends gefragt, ob er sich vorstellen könne, wieder in Deutschland zu leben. „Er guckt mich an und sagt so: ‚Ich glaube ja‘“, erzählt sie.
Für Bushido wäre eine Rückkehr nach Deutschland weit mehr als ein bloßer Wohnortwechsel. Der Rapper hatte Deutschland im Jahr 2021 verlassen – nach Jahren öffentlicher Auseinandersetzungen mit Clan-Strukturen, Bedrohungen und einem aufsehenerregenden Strafprozess gegen seinen ehemaligen Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker. In Berlin stand Bushido als Zeuge der Anklage vor Gericht. Dadurch war er auch Zielscheibe für Feindbilder, Gerüchte und mediale Erschöpfung.
Damals erschien Dubai daher als der logische Rückzugsort: fernab der deutschen Boulevardpresse, sicher für die Familie, anonym in seiner Funktion als Wahlheimat. In Interviews betonte Bushido, das Leben dort gebe ihm zum ersten Mal seit Langem Ruhe.
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Ein mögliches Ziel für den Neuanfang zeichnet sich bereits ab – doch Berlin, einst Lebensmittelpunkt und Symbol einer ganzen Ära, ist für die Ferchichis keine Option mehr. Im Podcast macht Anna-Maria Ferchichi deutlich, wie konsequent sie mit der Hauptstadt abgeschlossen hat. „Berlin kommt absolut nicht infrage – aus allen Gründen eigentlich. Ich habe mich da nicht wohlgefühlt. Ich finde, es ist einfach keine ansprechende Stadt“, sagt sie.
Statt in die alte Kulisse zurückzukehren, zieht es die Familie offenbar in den Süden. München stehe „hoch im Kurs“, erzählt Anna-Maria. Die Stadt biete „genau das, was wir suchen: Natur, Grün und Ruhe“. Fern vom Getöse der Hauptstadt, näher an den Alpen – und an einer Form von Normalität, die ihnen in den vergangenen Jahren abhandengekommen war.
Wie Anna-Maria im Podcast weiter erklärt, plane die Familie zunächst keine endgültige Rückkehr, sondern eine langsame Annäherung – mit einem Zweitwohnsitz in Deutschland. „Wir haben hier diesen endlosen Sommer, wir haben Ostern, wir haben einen Monat im Dezember – das heißt, wir haben so viele Monate, wo die Kinder Ferien haben, dass wir die ab jetzt in Deutschland verbringen werden“, sagt sie.







