Ein 32-jähriger Deutscher ist beim Wandern tödlich verunglückt. Wie die Landespolizei Tirol mitteilt, sei der Mann am vergangenen Montag gegen 9.50 Uhr unterhalb der Lärchwand leblos aufgefunden worden. Dabei handelt es sich um einen 2187 Meter hohen Berg in den Allgäuer Alpen an der Grenze zwischen Bayern und Tirol. Ersten Erkenntnissen zufolge rutschte der Mann aus und stürzte dann circa 90 bis 100 Meter tief im steilen, durch Felsen durchsetztes Gelände ab.

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Laut Mitteilung war der Mann bereits am 8. November von Hinterstein zum Prinz-Luitpold-Haus aufgestiegen. Dort habe er im Winterraum übernachtet. Am Sonntag habe er seine Wanderung fortgesetzt – alleine. Über den Jubiläumsweg sei es in Richtung Giebelhaus gegangen. Sein Bruder habe dann am Sonntagnachmittag die Bergwacht verständigt, weil der Kontakt abgebrochen sei. Noch in der Nacht habe die Bergrettung mehrere Drohnenflüge durchgeführt – jedoch erfolglos.

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Erst am Montagmorgen konnten die Retter schließlich die schreckliche Entdeckung machen. Mehr Glück hatten zwei deutsche Alpinisten am Großglockner, dem höchsten Berg Österreichs. Die beiden waren in Bergnot geraten, konnten aber mithilfe eines Taus von einem Hubschrauber unverletzt ins Tal gebracht werden, wie die Polizei in Tirol berichtete.

Großglockner in Tirol: Zwei deutsche Alpinisten gerettet

Der 21-Jährige aus dem Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen und der 20-Jährige aus Mannheim in Baden-Württemberg wollten nach diesen Angaben am Samstag vom Alpengasthof Lucknerhaus auf den Gipfel des 3.798 Meter hohen Berges. Sie seien im Bereich Eisleitl nicht weitergekommen und hätten einen Notruf abgesetzt. Die Bergrettung in Kals habe daraufhin den Hubschrauber angefordert.

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Ob Menschen in Bergnot für eine Rettungsaktion bezahlen müssen, hängt immer davon ab, ob es sich um einen Notfall handelt oder ob Alpinisten grob fahrlässig handelten, wie ein Polizeisprecher erklärt. Wie die Beurteilung im vorliegenden Fall ausfällt, konnte er nicht sagen.

dw/dpa