Nach dem Fund zweier abgetrennter Frauenhände am 17. November nahe der Autobahn 45 bei Olpe (Nordrhein-Westfalen) haben Ermittler am Freitag gegen 15.15 Uhr in einem Waldstück bei Monreal (Landkreis Mayen-Koblenz) eine zerstückelte Frauenleiche gefunden. Der Leichnam habe nach Polizeiangaben keinen Kopf mehr. Die Kriminaldirektion Koblenz hatte bereits am Freitag die Ermittlungen am Fundort übernommen, wie nun bekannt wurde.

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Aufgrund der Auffindesituation werde die Verbindung zum Fall der abgetrennten Hände überprüft, teilte das Polizeipräsidium in Koblenz mit. Eine letztendliche Identifizierung und Bestätigung der Zusammenhänge sei ausschließlich durch molekulargenetische Untersuchungen (DNA-Abgleich) möglich. Das diesbezügliche Ergebnis stehe noch aus und werde m Laufe der nächsten Tage erwartet, hieß es weiter.
Opfer soll Frau aus Eritrea sein
Zuvor war am 16. November vor einem Kloster in Waldsolms (Hessen) ein drei Monate altes Kind in einem Kinderwagen aufgefunden worden. Ein Mönch hatte das Kind gefunden und unverzüglich die Polizei alarmiert.
Ein Abgleich der Fingerabdrücke an den abgetrennte Händen hatte ergeben, dass es sich bei dem Opfer um eine 32 Jahre alte Frau handelt. Sie soll laut „Bild“-Zeitung aus Eritrea stammen. Die Frau soll mit ihrem Kind in einer Asylunterkunft in Bonn gelebt haben.
Zum Motiv für die Tötung der Frau gibt es laut Polizei noch keine belastbaren Hinweise. Der Lebensgefährte der Frau, ebenfalls aus Eritrea, war zunächst verschwunden, soll nun aber im Ausland festgenommen worden sein, berichtet das Blatt weiter. Ob er die 32-Jährige umgebracht hat, ist noch völlig unklar.
tok




