Zum Beitrag „Wir können nicht immer mehr Geld ins System packen“ vom 19. Januar:

Kann es daran liegen, dass es in Deutschland 94 Krankenversicherungen gibt? Jede von einem Vorstands- und Verwaltungsballon besetzt, mit vielen Filialen in vielen Städten, die die Versicherungsbeiträge der Versicherten verschlucken. In der DDR gab es nur eine Sozialversicherung. In diese zahlten alle Beschäftigten ein. Somit konnten die Versicherten ihre Medikamente kostenlos bekommen, Krankenhausaufenthalte sowie Kuren, ohne einen Pfennig zu bezahlen. Ich denke mal, daran ist die DDR zugrunde gegangen, weil sie nicht nach Kapital strebte, sondern eine soziale solidarische Gesellschaft darstellte. Was würde geschehen, wenn sich alle Versicherten in nur 10 Krankenkassen ummelden?
Udo Wieland, Sondershausen

Zum Beitrag „Trump will ‚das gigantische Stück Eis‘ übernehmen“ vom 22. Januar:

Jahrzehntelang profitierten westliche Länder von der Illusion der regelbasierten Ordnung. Gleichzeitig wussten sie um deren Ungerechtigkeit. Jetzt stehen Kanada und Dänemark selbst auf der Speisekarte. Es ist Zeit für einen Bruch dieser Ordnung – so dramatisch äußerte sich der kanadische Premier Carney in Davos. Unterstützung kam vom belgischen Kollegen De Wever. Es formt sich Widerstand. Eine bemerkenswerte Aussage kam jüngst auch von Außenminister Wadephul: „Was mit Grönland passiert, das entscheiden die Grönländerinnen und Grönländer. Zum jetzigen Zeitpunkt wollen sie Teil des dänischen Königreichs bleiben. Wenn sie eine andere Entscheidung treffen, dann ist es ihre Sache, es ist ihr Selbstbestimmungsrecht. Das ist eine ganz klare internationale Rechtsregel“. Was für Teile Dänemarks gilt, kann übrigens für Teile der Ukraine nicht falsch sein.
Gunnar Riedel, Bad Frankenhausen

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