Liebe für die Ewigkeit? Das waren Zeiten, denken viele. Oft heißt es, Beziehungen seien heute kurzlebig; niemand wolle sich fest binden. Doch aktuelle Zahlen überraschen: Eine neue Analyse von „Compare the Market Australia“ zeigt, dass Deutschland beim Thema Partnerschaft weltweit herausragt. Laut Statistischem Bundesamt ist hierzulande jeder Zweite verheiratet – und wenn es um stabile Beziehungen geht, sind die Deutschen sogar international Spitze.
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Deutschland überzeugt mit stabilen Partnerschaften und hoher Heiratsrate
Im Rahmen einer internationalen Studie hat das Vergleichsportal „Compare the Market Australia“ analysiert, in welchen Ländern die stabilsten Partnerschaften zu finden sind. Berücksichtigt wurden neben Heirats- und Scheidungsraten auch die Lebenserwartung, der weltweite Glücksindex sowie das Online-Interesse an Beziehungsthemen. Das Ergebnis: Deutschland belegt beim globalen Vergleich der stabilsten Partnerschaften einen starken fünften Platz und erzielt im Index einen Score von 66,82, direkt hinter Irland.
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Die Analyse zeigt außerdem: In Deutschland ist die Heiratsrate mit 4,5 pro 1000 Einwohnern die höchste unter den Top-fünf-Ländern. Im weltweiten Vergleich liegt die Bundesrepublik sogar über den Werten der Schweiz, Österreichs, Frankreichs und Polens. Die Scheidungsrate ist mit 1,7 beachtlich niedrig – selbst niedriger als in der insgesamt erstplatzierten Schweiz (1,9). Noch stabiler sind die Ehen nur in Irland. Dort liegt die Scheidungsrate bei nur 0,7. Offenbar halten viele Paare dort auch in schwierigen Zeiten zusammen.

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Weltweit führt die Schweiz das Ranking für stabile Partnerschaften an, was vor allem an der hohen Lebenserwartung und einem hohen allgemeinen Glücksindex liegt. Neben der Schweiz bilden Japan und Österreich das Podium. Auch die skandinavischen Länder Norwegen und Schweden schneiden in puncto Beziehungsstabilität hervorragend ab. Laut den Forschern ist das hauptsächlich ein Ergebnis starker gesellschaftlicher Unterstützung für Paare.
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Und der letzte Platz geht an... die USA
Doch es gibt auch das andere Ende der Skala. Die USA schneiden mit einer Gesamtpunktzahl von 42,27 überraschend schwach ab. Zwar wird auch dort vergleichsweise viel geheiratet (5,1 pro 1000 Einwohner), aber mit einer Scheidungsrate von 2,3 pro 1000 fällt das Fazit ernüchternd aus. Die Daten deuten darauf hin, dass Ehen in den USA bei Schwierigkeiten häufiger scheitern als in vielen anderen Ländern.











