Nach mehreren Verzögerungen könnte die nächste bemannte Mondmission schon bald starten. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa plant derzeit, „Artemis 2“ Anfang April ins All zu schicken. Ein erstes mögliches Startfenster öffne sich am 1. April, sagte Nasa-Managerin Lori Glaze auf einer Pressekonferenz. In den Tagen danach gebe es weitere Startmöglichkeiten bis zum 6. April.

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Gleichzeitig betonte sie, dass bis dahin noch zahlreiche Arbeiten erledigt werden müssten. „Der Flug ist nicht ohne Risiko, aber unser Team und unsere Ausrüstung sind bereit“, sagte sie.
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Technische Probleme verzögern Start
Die Mission war ursprünglich schon für Anfang Februar geplant gewesen, später wurde der Termin auf März verschoben. Mehrere Tests brachten jedoch technische Schwierigkeiten ans Licht, unter anderem bei der Heliumzufuhr des Systems. Deshalb musste der Start mehrfach verschoben werden.
Das rund 100 Meter hohe Raketensystem, bestehend aus der Space Launch System (SLS)-Rakete und der Orion-Kapsel, befindet sich derzeit noch in einer Werkshalle am Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida. Dort wurden zuletzt Reparaturen durchgeführt. Nach Angaben der Nasa soll das System am 19. März wieder zur Startrampe gebracht werden.
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Vier Astronauten fliegen um den Mond
Mit „Artemis 2“ sollen erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen. An Bord der Orion-Kapsel werden die Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie der kanadische Astronaut Jeremy Hansen sein.
Die Mission ist auf etwa zehn Tage angelegt. Die Crew wird den Mond umrunden, jedoch nicht auf ihm landen. Der letzte bemannte Flug zum Mond fand 1972 mit der Mission „Apollo 17“ statt.
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Vorbereitung für neue Mondlandung
„Artemis 2“ gilt als wichtiger Schritt im Artemis-Programm der Nasa. Langfristiges Ziel ist es, erneut Menschen auf den Mond zu bringen und dort eine dauerhafte Präsenz aufzubauen. Außerdem soll das Programm Technologien für spätere Missionen zum Mars entwickeln.
Die geplante Mondumrundung ist deshalb vor allem ein Testflug: Raumfahrzeug, Rakete und Abläufe sollen unter realen Bedingungen erprobt werden, bevor in späteren Missionen wieder Astronautinnen und Astronauten auf dem Mond landen.
lth/dpa/afp






