Zahllose Witze feierten seine Kraft: Nun ist der US-Schauspieler Chuck Norris im Alter von 86 Jahren gestorben. Das bestätigte die Familie des Actionstars auf Instagram. Bereits am Donnerstag gab es Berichte darüber, dass Norris in eine Klinik eingeliefert worden sei.

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Auf Instagram schreiben seine Angehörigen von einem „plötzlichen“ Tod. „Auch wenn wir die Umstände privat halten möchten, möchten wir euch versichern, dass er von seiner Familie umgeben war und in Frieden gegangen ist“, heißt es dort weiter. Für die Welt sei Norris ein Kampfsportler, Schauspieler und ein Symbol der Stärke gewesen. „Für uns war er ein hingebungsvoller Ehemann, ein liebevoller Vater und Großvater, ein unglaublicher Bruder und das Herz unserer Familie.“
Geboren wurde Norris 1940 in Oklahoma. Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf, trat nach der Schulzeit in die Air Force ein. Während eines Einsatzes der Militärpolizei in Korea trainierte er die koreanische Kampfsportart Tang Soo Do. Später bestritt er zahlreiche Kampfsportturniere und lernte so auch den Schauspieler Bruce Lee kennen, der ihm 1968 zu seiner ersten kleinen Filmrolle verhalf.
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Der unbesiegbare Chuck Norris: So entstanden die legendären Witze
Seinen Durchbruch hatte Chuck Norris schließlich Anfang der 1970er in „Die Todeskralle schlägt wieder zu“ – erneut an der Seite von Lee. Erst danach nahm er Schauspielunterricht und wirkte über die Jahre in rund 40 Filmen mit. Dabei spielte er vor allem den stereotypen, unbesiegbaren Actionhelden. Die Rollen waren Grundlage der später sehr weitverbreiteten Witze über Chuck Norris.
Privat war Norris für seine religiösen und politischen Überzeugungen bekannt. Als Verfechter des Kreationismus stand er der Evolutionstheorie ablehnend gegenüber und positionierte sich politisch im Lager der christlichen Rechten.


































