In Rommerskirchen (Nordrhein-Westfalen) hat die Polizei einen mutmaßlich bewaffneten Mann überwältigt, der sich dort in einer Sparkassenfiliale verschanzt hatte. Medienberichten der „Bild“-Zeitung und „Rheinischen Post“ zufolge soll er sich etwa gegen 16.30 Uhr dort verbarrikadiert haben. Es herrschte Ausnahmezustand in der Kleinstadt. Um 18.17 Uhr hat das Sondereinsatzkommando dann laut „Rheinischer Post“ die Bankfiliale gestürmt und den Mann zu Boden gebracht. Er sei kurz darauf oberkörperfrei und mit einem grauen T-Shirt über dem Kopf abgeführt worden.

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Der Mann hielt sich in der Bankfiliale in der Bahnstraße auf. Direkt daneben befindet sich das Rathaus. Über Geiseln war laut Medienberichten nichts bekannt. Er trug Berichten zufolge allerdings einen waffenähnlichen Gegenstand bei sich und soll nach dem Betreten der Bank von einer Mitarbeiterin Geld gefordert haben.
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Eine Mitarbeiterin habe den Sparkassen-Chef informiert, weil sie im Geschäftsbereich einen Mann mit einer Pistole gesehen hatte, sagte der stellvertretende Bürgermeister Harry Marquardt der „Rheinischen Post“. Daraufhin habe der Sparkassen-Chef die Mitarbeitenden unverzüglich aus der Filiale geschickt. Verletzt worden sei demnach niemand.
Die Zeitung berichtete von einem Polizeihubschrauber, der über dem Ort kreiste. Die Straßen rund um die Bankfiliale seien abgeriegelt worden. Das angrenzende Rathaus durfte demnach während des Einsatzes niemand betreten oder verlassen. Auch der Bürgermeister Martin Mertens hatte demzufolge dazu aufgerufen, das Gebiet zu meiden.








