Fast jede Frau in Deutschland ist im Laufe ihres Lebens einmal oder gar mehrfach mit Gewalt konfrontiert. Tatort ist dabei häufig das eigene Zuhause – aber immer öfter auch das Internet. Diese Erfahrung hat auch Autorin, Kolumnistin und Webvideoproduzentin Tara-Louise Wittwer gemacht, die sich auf ihren Social-Media-Accounts vor allem mit feministischen Themen beschäftigt.

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Tara-Louise Wittwer über ihre erste Morddrohung

„Die erste Morddrohung, die ich erhalten habe, war eine detaillierte E-Mail mit mittelalterlichen Foltermethoden“, berichtet Wittwer im Gespräch mit der Berliner Morgenpost, die wie diese Redaktion zur FUNKE Mediengruppe gehört. Mittlerweile seien Hassnachrichten und Drohungen für sie zur traurigen Normalität geworden.

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Doch ist für Wittwer klar: Digitale Gewalt gegen Frauen ist nicht nur ein privates Problem, sondern eine gesellschaftliche und juristische Herausforderung. „Misogynie muss als Extremform des Hasses wie Rassismus oder Homophobie anerkannt und strafrechtlich verfolgt werden“, fordert sie. Nur so könne ein effektiver Schutz gegen digitale Gewalt aufgebaut werden.