Ekel-Meldung aus dem Inselparadies Teneriffa: Die spanischen Behörden mussten einen Strandabschnitt im Südwesten der kanarischen Insel für Badegäste sperren lassen. Grund ist eine Verunreinigung im Wasser durch Bakterien. Dabei handelt es sich um Bakterien, die eigentlich beim Menschen in der Darmflora enthalten sind. Die Sperrung trifft die kanarische Insel genau zum Beginn der Urlaubs- und Reisezeit.
Auch interessant
Der betroffene Strandabschnitt ist die Playa de la Pinta in Costa Adeje im Südwesten Teneriffas. Behörden hatten bei Untersuchungen der Wasserqualität erhöhte mikrobiologische Werte nachgewiesen, die auf Enterokokken hindeuten, wie unter anderem „Bild“ berichtet. Die Bakterien gehören zur natürlichen Darmflora des Menschen. Außerhalb des Darms können sie bei Körperkontakt jedoch zu Magen-Darm-Beschwerden, Atemwegserkrankungen und Infektionen auf der Haut führen. Das Baden ist in diesem Gewässerabschnitt also nicht ungefährlich.
Teneriffa: Strandsperrung in Costa Adeje trifft Urlauber und Gastronomie
Woher die Verunreinigung stammt, wissen die Behörden derzeit noch nicht. Seit dem 14. Mai dieses Jahres ist der Strandabschnitt deshalb gesperrt. Absperrbänder und Hinweisschilder informieren die Menschen.
Auch interessant
Costa Adeje und gerade die örtlichen Strände zählen zu den Favoriten bei Teneriffa-Urlaubern. Der Ort ist bekannt für seine Sandstrände und schicken Hotels. Leidtragende unter der Strandsperrung sind aber nicht nur Reisende, sondern auch die Gastronomen vor Ort. Ist eine solche Einschränkung erst einmal bekannt, meiden Urlauber die gesamte Gegend.




