„Schloß Reinhardsbrunn bei Friedrichroda sei ein kleines Paradies“, meinte in romantischem Überschwang der im nahen Ruhla geborene Dichter Ludwig Storch im Jahr 1841. Auch der amerikanische Reiseschriftsteller Bayard Taylor schilderte 1862 den Reinhardsbrunner Park „als eine ganz besondere Art von Landschaftsgärtnerei, unübertroffen durch irgend einen ähnlichen Ort auf dem Kontinent“.
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Er begründete sein Urteil in einer ausführlichen Beschreibung dieses thüringischen Garten Eden mit seinen Linden, Eichen, Fichten und Mammutbäumen, den Tannen und Kiefern. Auf den Trümmern des im Bauernkrieg 1525 zerstörten reichen Benediktinerklosters Reinhardsbrunn entstand um 1600 ein Amtsbau, der später zum herzoglichen Jagdhaus erweitert wurde.
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Er wich ab 1827 einem neugotischen Lustschloss mit Erkern und Söllern, Zinnen und Türmchen für Herzog Ernst I. von Sachsen- Coburg- Gotha, siehe Ansicht von 1832. Seit Anfang 2021 ist der Freistaat Thüringen Eigentümer der Schlossanlage, und die inzwischen sanierte Schlosskapelle wird wieder für Konzerte, Gottesdienste und Trauungen genutzt. jv






