Im Dortmunder Stadtteil Höchsten hat ein Mann einen Polizisten angeschossen und damit einen Großeinsatz ausgelöst. Nachdem sich der Schütze mehrere Stunden mit seinen drei Kindern in einer Wohnung verschanzte, stellte er sich schließlich der Polizei, wie ein Polizeisprecher am frühen Morgen sagte. Den Kindern gehe es demnach den Umständen entsprechend gut.

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Bei dem angeschossenen Polizisten habe eine Schussweste Schlimmeres verhindert, hieß es von der Polizei. Der Beamte sei nach derzeitigen Erkenntnissen leicht verletzt worden, schrieben die Ermittler am Abend in einer Pressemitteilung.
Bei dem Schützen soll es sich um einen 51-jährigen Dortmunder handeln. Von einer Geiselnahme sprach die Polizei noch während der Gefahrenlage nicht. Vor Ort waren zahlreiche Spezialeinsatzkräfte; zu keinem Zeitpunkt habe es eine Gefahr für Unbeteiligte gegeben, hieß es von offizieller Seite.
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Den Polizeiangaben nach hat die Ehefrau des Mannes am Abend den Notruf gewählt und um Hilfe gebeten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte habe der Tatverdächtige aus Dortmund auf den Polizisten geschossen und sich anschließend in die Wohnung zurückgezogen.

Lange konnte die Polizei nicht mit Gewissheit sagen, ob sich seine Kinder bei ihm befanden. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Stunden hin. Gegen 3:30 Uhr sei der 51-jährige Täter dann freiwillig vor die Tür des Gebäudes getreten, hieß es. Dort konnte ihn die mit einem Spezialeinsatzkommando (SEK= angerückte Polizei widerstandslos festnehmen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.
Es sei unklar, ob der Mann während der gesamten Zeit in der Wohnung seine Waffe mit sich führte, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Ob die Mutter der Kinder zwischenzeitlich auch in der Wohnung war, ließ sich zunächst nicht sagen.
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Schütze soll zuvor in Restaurant randaliert haben
Dem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge hatte der Mann zuvor in einem Dortmunder Restaurant randaliert, Gäste bedroht und Pfefferspray versprüht. Danach sei er mit einem Auto geflüchtet – als die Polizei ihn habe stoppen wollen, habe er offenbar durch die Scheibe geschossen und den Beamten getroffen. Anschließend sei er in das Haus geflüchtet und solle dort drei Kinder als Geiseln gehalten haben, schrieb die „Bild“ weiter.
os/dpa






