An der alten Handelsstraße „Via Alta“, die von Ilmenau-Roda kommend, über den Thüringer Wald nach Franken führte, liegt auf über 700 Meter Höhe die Schöffenwiese. Sie fungierte einst als Gerichtsstätte; 1746 fand hier das letzte Freigericht statt. Der Kaufmannssohn Alexander Wörmer (1873–1952) aus Hamburg, der in Elgersburg eine Porzellanfabrik betrieb, eröffnete 1907 an der Schöffenwiese das Gasthaus „Schöffenhaus“, siehe damalige Ansicht.
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Am Schnittpunkt dreier, von Ilmenau, Manebach und Elgersburg heraufführender, Wanderwege, etablierte sich der stattliche Bau bis heute zu einem beliebten Ausflugsziel. Direkt am Ilmenauer Goethe-Wanderweg gelegen, besteht das Schöffenhaus in seiner jetzigen Form seit 1993. Nach einem Betreiberwechsel wurde im Frühjahr 2025 das Haus unter einer neuen, jungen Leitung wiedereröffnet und lädt außer an den Ruhetagen Mittwoch und Donnerstag täglich von 11 bis 20 Uhr zur Rast ein. Mit dem Auto ist es von der Ortsmitte Manebach bergauf nach etwa 1,5 Kilometern erreichbar.
jv



