In der Wahner Heide östlich von Köln kämpfen Einsatzkräfte gegen einen Waldbrand. Das Feuer war am Montagnachmittag ausgebrochen und hatte sich nach Angaben der Feuerwehr Rösrath auf eine Fläche von rund 500 Quadratmetern ausgebreitet. Die Löscharbeiten mussten in der Nacht jedoch unterbrochen werden.

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Grund dafür war zum einen die Dunkelheit, die den Einsatz eines Löschhubschraubers unmöglich machte, zum anderen mögliche Munitionsreste im Boden. Die Wahner Heide war früher militärisches Übungsgelände. Deshalb besteht die Gefahr, dass sich dort noch Blindgänger oder andere explosive Altlasten befinden. Während der Nacht übernahmen Feuerwehrkräfte aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis die Brandwache. Am Morgen starteten die Einsatzkräfte gegen sechs Uhr erneut mit der Brandbekämpfung.

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Ein direktes Vorgehen gegen die Flammen sei derzeit nicht möglich. „Solange eine Gefährdung durch mögliche Munition nicht ausgeschlossen werden kann, werden wir keine Einsatzkräfte in diesen Bereich schicken“, erklärte Rösraths Feuerwehrchef Bastian Eltner.

Stattdessen greift die Feuerwehr nach eigenen Angaben als Löschmittel auf einen sogenannten Kreisregner zurück. „Dieser kann 1.000 Liter Wasser pro Minute abgeben“, erklärte der Sprecher. Der Einsatz soll noch bis zum Nachmittag andauern. Es gebe weiterhin zahlreiche Glutnester, derzeit werde eine Wasserversorgung aufgebaut.

Flughafen Köln-Bonn nicht betroffen

Am späten Montagabend waren nach Angaben der Feuerwehr rund 200 Einsatzkräfte vor Ort. Ein Löschhubschrauber unterstützte die Feuerwehr zuvor aus der Luft.

Für die Bevölkerung besteht nach Angaben der Einsatzkräfte keine unmittelbare Gefahr. Dennoch rief der Rheinisch-Bergische Kreis über die Warn-App Nina dazu auf, das Gebiet weiträumig zu meiden und nicht zu betreten.

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Die Wahner Heide grenzt unmittelbar an den Flughafen Köln/Bonn. Auswirkungen auf den Flugverkehr gab es nach Angaben der Feuerwehr und des Flughafens jedoch nicht. Starts und Landungen verliefen trotz des Brandes planmäßig.

lth/dpa