Die Volksweisheit „Wenn einer eine Reise macht...“ trifft noch immer zu und ist nicht vom Alter des Reisenden oder Urlaubers abhängig. Auch nach vielen Jahrzehnten sind Reisen immer wieder Anlass zur Freude neuer Entdeckungen. Wir waren erneut in einem Dorf an der Grenze zu Österreich, im Raum Berchtesgaden. Da können wir erzählen, dass in „Austria“ die Stellen zum Tanken immer noch den Preis halten, der in „old Germany“ Ende Juni auslief. Was machen die da anders? Denn das Auto ist für Senioren das Mittel, weiter beweglich zu sein.

Salzburg halbiert Parkgebühren nach Einkauf oder Restaurantbesuch

Für das Parken sind überall Gebühren fällig; in der schönen Hauptstadt Thüringens haben diese Weltniveau. Parkt man in der Welt-Kulturstadt Salzburg, kann man den Obulus fürs Parken halbieren, wenn man das Ticket einem Händler oder Wirt beim Begleichen der Ware oder Zeche vorlegt, dann kann man sich vier Stunden lang für vier Euro die Stadt ansehen.

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Die Krönung allerdings ist die Möglichkeit, seinen Hunger und Durst als ergrauter Rentner in der Universitäts-Mensa zu stillen, für einen kleinen Aufschlag als Besucher. Da sitzt man dann zwischen Studenten, die unsere Enkel sein können, und genießt die Akzeptanz der älteren Generation sowie Fisolengulasch (aus Bohnen), Paprikaschoten oder Fisolencremesuppe (aus Blumenkohl) für rund 10 Euro pro Person. In einem bayerischen Antiquariat fand ich ein Buch von Mittermayr-Spatzenegger mit Anekdoten berühmter Personen, die Salzburg den großen Ruf brachten. Einige dieser Leute hatten ebenso in Thüringen ihre Spuren hinterlassen, was man mit Spannung lesen und als Thüringer gut weiter erzählen kann.