Obdachlose haben am 18. Juli die Leiche einer 38-jährigen Schottin in Athen gefunden. Sie lag in einem Koffer verpackt in einem leerstehenden Haus im Stadtteil Kypseli. Jetzt wurde ein Verdächtiger festgenommen. Laut der griechischen Polizei handelt es sich um einen 26-jährigen Mann aus Afghanistan. Ihm wird Mord, Raub und Verstoß gegen die Schusswaffengesetze vorgeworfen.
Verdächtiger soll Nachrichten an Verwandte gesendet haben
Nach Polizeiangaben habe er bereits gestanden. Er soll jedoch ausgesagt haben, dass die Frau bereits tot gewesen sei, als er sie gefunden habe. Das Tatmotiv ist derzeit noch nicht bekannt. Laut dem griechischen Fernsehsender ERT war die Frau zur Zeit des Fundes bereits seit rund fünf Tagen tot. Ihre Identität wurde aufgrund des fortgeschrittenen Verwesungsstands anhand von Fingerabdrücken festgestellt. Interpol und Behörden in den USA, Großbritannien und Schottland arbeiteten zusammen, um herauszufinden, wer sie war.
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Laut der Polizei nutzte der mutmaßliche Täter mehrere Tage lang die Bankkarte der Toten, um Geld abzuheben. Der Spiegel berichtet außerdem, er habe ihr Handy genutzt, um ihren Tod zu verheimlichen. Er soll Nachrichten an Verwandte versendet haben, in denen er sich als die 38-jährige ausgab und abgab, alleine sein zu wollen. In der Wohnung des Afghanen wurden die Nachbildung einer Pistole und ein Messer gefunden.
Die 38-jährige soll über Zypern Anfang Juli nach Griechenland gereist und dort zunächst bei einer Gastfamilie untergekommen sein. Laut Spiegel hatte sie dort für eine Hilfsorganisation gearbeitet.
Mit dpa





