Comedian Felix Lobrecht ist offenbar Opfer eines Einbruchs geworden. In einer aktuellen Folge seines Podcasts „Gemischtes Hack“ erzählt er von dem Schockmoment, und wie er plötzlich selbst zum Ermittler wurde. Als Lobrecht vor zwei Wochen abends gegen 22.30 Uhr seine Wohnungstür aufschließen wollte, hätten ihn Ermittler vor seiner Tür erwartet. „Nicht erschrecken, Kripo“, habe ein Mann gesagt, als er ihn an der Schulter berührte.

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In seiner Wohnung hätten dann rund zwölf Polizistinnen und Polizisten, einige in Zivil, andere in Uniform, gestanden. Als die Beamten ihm erklärt hätten, was passiert sei, habe er es zunächst kaum glauben können: „Ich dachte: Das kann nicht sein“, sagt er im Podcast. In seiner Wohnung habe sich Lobrecht anschließend ein Bild der Verwüstung geboten. Schränke seien durchwühlt gewesen, Gegenstände hätten überall herumgelegen. Zudem habe es verbrannt gerochen.
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Einbrecher scheitern am Safe – Täter flüchten
Die Kriminalpolizei habe den mutmaßlichen Ablauf des Einbruchs rekonstruiert. Die Täter sollen über ein Baugerüst auf die Terrasse gelangt und anschließend durch ein Fenster in die Wohnung eingestiegen sein. Nachbarn hätten die verdächtigen Personen bemerkt, Fotos und Videos aufgenommen und die Polizei verständigt.
Offenbar sollen es die Einbrecher auch auf einen Safe abgesehen haben. Nach Lobrechts Schilderung versuchten sie, diesen mit einer Flex zu öffnen. Dabei sei so viel Rauch entstanden, dass der Rauchmelder ausgelöst habe. Das habe die Täter vermutlich zur Flucht bewegt. „Den Safe haben sie aber glücklicherweise nicht aufbekommen“, sagte der Comedian. Für Lobrecht sei die Situation zunächst schwer zu verarbeiten gewesen. Während die Ermittler Fragen stellten und die Spurenaufnahme lief, habe er versucht, die Ereignisse einzuordnen.
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AirPods führen die Polizei zu einem Verdächtigen
Erst später bemerkte der Comedian, dass auch seine AirPods gestohlen worden waren, erzählte er seinem Podcastkollegen Tommi Schmidt weiter. Da kommt Lobrecht eine Idee: „Man kann Air Pods Max ja orten“. Die Kopfhörer seien zunächst in Berlin-Treptow angezeigt worden. Lobrecht habe daraufhin die Polizei über den georteten Standort der Kopfhörer informiert. Noch am selben Abend sei eine Streife vorbeigekommen und er sei nachts mit den Beamten noch „auf Verbrecherjagd“ gegangen – jedoch ohne Erfolg.
Am nächsten Morgen meldete sich die Polizei erneut bei Lobrecht, erzählt der Comedian weiter. Gemeinsam mit den Kriminalbeamten sei er erneut auf die Suche nach den Kopfhörern gegangen. Die Geräte können ein Signal abspielen, um ihren Standort genauer zu bestimmen. Doch während sie gesucht hätten, hätte sich der Standort plötzlich weiterbewegt. Die AirPods seien nun in Neukölln geortet worden. Nach Lobrechts Darstellung folgten die Beamten dem Signal mit mehreren Fahrzeugen.
Schließlich sei ein Auto in den Fokus der Ermittler geraten. Eine Kennzeichenabfrage ergab laut Lobrecht, dass der Halter bereits wegen Diebstählen und Einbrüchen polizeibekannt sei. „Wir hatten da einen ziemlich heißen Lachs in der Pfanne“, schilderte der Comedian die Situation.
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„Alles fühlt sich so beschmutzt und eklig an“
Bei der Kontrolle hätten die Polizisten die Kopfhörer im Kofferraum gefunden. Nach Angaben Lobrechts teilten ihm die Beamten mit, dass sie dem Mann inzwischen ziemlich sicher einen Zusammenhang mit dem Einbruch nachweisen könnten. Der Verdächtige habe sich jedoch nicht geäußert. Der mutmaßliche Komplize und weitere gestohlene Gegenstände seien verschwunden geblieben.
Doch die Gegenstände sind laut dem Comedian nicht das Schlimmste an dem Einbruch. „Das ist ein ganz komisches, ekliges Gefühl. Es ist wirklich ein Einbruch in die Privatsphäre. Alles fühlt sich so beschmutzt und eklig an, dass fremde Leute ohne Respekt in deinen Sachen gewühlt haben.“ Nach dem Einbruch hat Lobrecht seine Wohnung nach eigenen Angaben umfassend gesichert. Kameras und eine Alarmanlage wurden installiert. „Die ist wie Fort Knox“, sagte der Comedian im Podcast.










