Die Asiatische Hornisse ist erstmals in Thüringen nachgewiesen worden. Ein Einzelexemplar des Insekts sei Anfang November des vergangenen Jahres bei Gerstungen (Wartburgkreis) dokumentiert worden. Das geht aus einer Antwort des Umweltministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Landtagsabgeordneten Nadine Hoffmann hervor.

Die als invasiv geltende Insektenart breitet sich zunehmend in Deutschland aus. Jüngst wurde sie auch erstmals in Sachsen nachgewiesen. Die Hornissenart kann etwa für Honigbienenvölker zur Gefahr werden. Auch mögliche Fraßschäden im Wein- und Obstbau gelten laut den Naturschützern vom Nabu Deutschland als problematisch. Auch ihre Nester verteidigen die Insekten demnach aggressiv.
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Ministerium sieht bisher keine Bedrohung für Honigbienen
Für Thüringen geht das Umweltministerium bislang nach dem Einzelnachweis aber nicht von einer Bedrohung für hiesige Bienenvölker und den Honigertrag aus.

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Das Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz hat dem Ministerium zufolge ein Monitoringprogramm für die Hornissenart aufgelegt. Das Landesamt wiederum geht davon aus, dass mit der weiteren Ausbreitung der Hornisse auch in Thüringen mit weiteren Vorkommen der Art zu rechnen sei. Auf der Website des Landesamts sind zudem Bestimmungshilfen zu finden, um die Asiatische Hornisse von anderen Hornissen zu unterscheiden.








