• Schreckliche Urlaubserlebnisse für eine Familie aus Berlin
  • Während sie sich am Strand in Italien entspannte, griff ein Mann den Familienhund an
  • Inzwischen ist der Zwergschnauzer tot – er wurde mit einem Schirmständer erschlagen

Eine Familie aus Berlin hat in ihrem Urlaub im süditalienischen Kalabrien einen Albtraum erlebt. Wie Stanislav Kashynsky der Zeitung „BZ“ berichtete, sei ihr Zwergschnauzer Martin am Strand des Städtchens Pizzo von einem Mann mit einem Schirmständer erschlagen worden. Über den Vorfall, der sich am 7. August zugetragen haben soll, haben mittlerweile auch italienische Medien berichtet, unter anderem der „Corriere della Calabria“.

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Kashynsky sagte der „BZ“, er habe am Strand gelegen und beobachtet, wie ein anderer Hund einem Kind hinterherjagte. Der kleine Junge habe geschrien, der Hund habe aber nicht aggressiv gewirkt. Sein Hund Martin habe sich dann dazugesellt, „vielleicht um das Kind zu beschützen oder den anderen Hund von ihm abzulenken“.

Italien: Zwergschnauzer Martin von deutscher Familie mit Schirmständer erschlagen

Plötzlich sei ein Mann aufgetaucht, der Vater des Jungen, habe einen Schirmständer genommen und damit nach beiden Hunden geschlagen. Vor den Augen der Badegäste am Strand erwischte er den Zwergschnauzer. „Das Geräusch von dem Schlag war am ganzen Strand zu hören“, berichtet Stanislav Kashynsky. Anschließend soll der Mann andere Badegäste, die den Vorfall beobachtet hatten, beschimpft haben.

Zwergschnauzer Martin sei mit schweren inneren Verletzungen in eine Tierklinik eingeliefert worden. Den Tierärzten blieb offenbar nur noch die Wahl, Martin einzuschläfern. Kashynsky, seine Frau und seine elfjährige Tochter mussten sich in der Klinik von ihrem Liebling verabschieden.

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Der Tierschläger rechtfertigte sich in einem Brief, der dem „Corriere della Calabria“ vorliegt, er habe seinen Sohn vor dem Hund beschützen wollen und nicht die Absicht gehabt, Martin zu töten. Zudem beschuldigt er die deutsche Familie, nicht ausreichend Sorge getragen zu haben. Der Hund hätte am Strand an die Leine gehört, argumentiert er.

Stanislav Kashynsky hat derweil laut „BZ“ Strafanzeige gegen den Mann gestellt. Eine italienische Tierschutzorganisation unterstützt ihn.

tok