Im Prozess um Drogengeschäfte im Umfeld der kalabrischen Mafia 'Ndrangheta ist am Landgericht Erfurt ein Urteil gefallen. Der aus Italien stammende Angeklagte wurde wegen Drogenhandels unter anderem mit Kokain zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und neun Monaten verurteilt, wie ein Gerichtssprecher auf Anfrage mitteilte. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von mehr als 13 Jahren verlangt. Eine Verurteilung wegen der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung habe es nicht gegeben, so der Sprecher.

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Dem 31 Jahre alten Mann wurden vor allem der Handel mit mehreren Kilogramm Kokain und anderen Betäubungsmitteln im Zeitraum von Mitte 2022 bis Februar 2025 sowie die Mitgliedschaft in der 'Ndrangheta vorgeworfen. Nach Angaben des Thüringer Landeskriminalamts handelte es sich um den ersten Prozess gegen ein mutmaßliches 'Ndrangheta-Mitglied in Ostdeutschland.
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Die 'Ndrangheta gilt Interpol zufolge als eine der einflussreichsten und mächtigsten Mafia-Gruppierungen der Welt. In Thüringen rechnen Experten eine untere zweistellige Zahl an Menschen der italienischen Organisierten Kriminalität zu. Die Zahl soll sich seit mehreren Jahren auf einem recht konstanten Niveau bewegen.
dpa






