Das Gesundheitsamt des Vogtlandkreises warnt vor dem Baden in der Talsperre Falkenstein: „Aktuell ist in der Talsperre Falkenstein ein vermehrtes Wachstum von Blaualgen zu verzeichnen. Eine genauere Bestimmung der Spezies durch die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen ergab den Nachweis der Blaualge Dolichospermum lemmermannii“, schreibt es in einer Mitteilung.

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Die Spezies könne Gifte produzieren, die bei Kontakt Hautreizungen, Übelkeit, Atembeschwerden und andere gesundheitliche Beschwerden auslösen können. Daher rate man derzeit dringend vom Baden in der Talsperre Falkenstein ab. „Ebenso sollten Kinder, die im Uferbereich spielen, vom Wasser ferngehalten werden. Da Tiere gleichermaßen auf den Kontakt mit den Blaualgen reagieren können, sollten diese ebenfalls nicht mit dem Wasser in Berührung kommen“, heißt es weiter.
Starkes Wachstum von Wasserpflanzen in Talsperren beobachtet
Die Situation in der Talsperre Falkenstein werde durch das Gesundheitsamt weiterhin im Rahmen der regelmäßigen Kontrollen überwacht.
Auch in der Talsperre Pöhl breitet sich laut der Behörde eine Wasserpflanze aus: Es sei „ein starkes Wachstum der einheimischen Wasserpflanze ‚Ähriges Tausendblatt‘ zu verzeichnen“. Das seien schnell wachsende Pflanzen, die sich leicht vermehren und bis zu zwei Meter lang werden können. Sie könnten unter Wasser dichte Bestände bilden.
Zwar sei die Pflanze bei Berührung harmlos und ungiftig, man könne sich aber beim Schwimmen und Tauchen in den „robusten Ranken“ verfangen. „Das kann – insbesondere in tieferem Wasser – lebensbedrohliche Folgen haben. Badegäste sollten bewachsene Stellen daher meiden.“
Anmerkung: In einer ersten Version des Beitrags wurde das falsche Foto verwendet. Wir bitten um Entschuldigung.




