Es ist ein beliebtes Small-Talk-Thema: Wer gern gelegentlich in Restaurants essen geht oder im Lieblingscafé verweilt, berichtet danach nicht selten von gestiegenen Preisen. Auswärts essen? Für viele Menschen ist das zum Alltagsluxus geworden. Doch selten wissen Restaurantbesucher wirklich, wie stark die Preise für das Essen beim Lieblingsitaliener gestiegen sind.

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In Kroatien ist das nun anders. Möglich macht’s eine neue Regel, die besagt: Ab Oktober müssen in Speisekarten immer zwei Preise aufgeführt werden, einmal der aktuelle und dann ein zweiter Referenzpreis, der anzeigt, was das gleiche Gericht einen Monat zuvor gekostet hat.
Urlauber in Kroatien erwarten auf Speisekarten bald zwei Preisangaben pro Gericht
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Mit der „sidrena cijena“ schreibt die kroatische Regierung ab Oktober einen Anker- und Referenzpreis vor, in allen Bereichen. Urlauber in Kroatien können künftig also sehen, ob das, was sie auf dem Teller vor sich haben, im vergangenen Monat noch günstiger war. Die Beträge – so verlangt es die Verordnung – müssen klar und gut sichtbar nebeneinanderstehen.
Das Ziel: mehr Transparenz bei Preissteigerungen. Konsumenten und Konsumentinnen sollen auf einen Blick sehen, wie sich die Preise verändert haben. Die Regel gilt auch für Preislisten im Internet. Dort müssen Restaurants die Preisänderungen in ihren Listen spätestens bis 8 Uhr an dem Tag aktualisieren, an dem die Änderung gilt. Die „alten“ Preise sind für bis zu 30 Tage einsehbar. Wie das Schweizer Portal „20min“ berichtet, sollen einige Gastronomen in Zagreb gegen die Regel vorgehen wollen. Auch, weil die befürchten, dass die neue Verordnung bei Gästen für viel Verwirrung sorgen könnte.





